VSV bog den Acroni-Stahl
Mit einem hochdramatischen 4:3 rang der VSV Leader Jesenice nieder.

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Schon der Auftakt war riesig: Erster Angriff, erster Schuss - 1:0 für den VSV nach 16 Sekunden. Kaum hatten die begeisterten Fans nach ihrem frühen Torjubel Platz genommen, feierten die Gäste. Nur 34 Sekunden später glich Jesenice-Legionär Strömberg aus (1.). Der VSV war geschockt, die flinken Slowenen fuhren der Villacher Abwehr plötzlich um die Ohren, nur Keeper Prohaska verhinderte mit tollen Reflexen die Führung der Stahlmannschaft.
Vorsprung. Trotz spielerischer Überlegenheit der Acroni-Mannschaft bekamen die Hausherren den HK Jesenice wieder besser in den Griff. Die Adler antworteten mit gefährlichen Konterstößen, aus denen der neuerliche VSV-Vorsprung resultierte. Rob Sandrock zog ab, HKJ-Goalie Glavic ließ den Puck aus seiner Fanghand springen und Dan Cavenaugh staubte mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 ab (14.). Im Mitteldrittel überstanden die Blau-Weißen die gefährlichsten Drangperioden der Slowenen nahezu problemlos, kassierten kurz vor der zweiten Pause doch das 2:2.
Gewehrt. Im Powerplay "hob" Hebar die Scheibe an Freund und Feind vorbei ins lange VSV-Eck (39.). Zuvor hatten die Draustädter mehrmals ihr drittes Tor auf dem Stock, selbst eine 5:3-Überlegenheit brachte nichts ein. Auch in den letzten 20 Minuten wehrten sich die Gastgeber mit Haut und Haaren, in Überzahl schoss der glänzende Justin Mapletoft den EC VSV zum dritten Mal voran (43.). Den dritten VSV-Sieg endgültig fixiert hat wohl das bislang kurioseste Goal der Liga: Prohaska (erhielt einen Assist) schubste die Hartgummischeibe weg, Stewart verlängert an der Bande - und irgend kollerte der Puck zum 4:2 vorbei an Glavic ins Netz der verdutzten Slowenen
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Fakten
VSV - HK Acroni Jesenice 4:3 (2:1,0:1,2:1),
Villacher Stadthalle, 3.800 Zuschauer, SR Fussi.
Tore: Cavanaugh (1.,
14.), Mapletoft (43./PP), Stewart (57./PP) bzw. Strömberg (1.), Hebar
(39./PP), David Rodman (58.)
Strafminuten: 14 bzw. 16












