1000 leere Kilometer für den KAC
Nach 18 Minuten 0:3, dann in Szekesfehervar mit 3:4 verloren. Damit revanchierten sich die Ungarn für die Niederlage in Klagenfurt.

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Wir werden die Ungarn nicht unterschätzen", hatte Mario Schaden, der Co-Trainer, versprochen. Mag sein, dass das für die sportlichen Leitung galt, für die Spieler eher nicht. Zumindest in der Startphase: Denn ehe sich die Klagenfurter in Szekesvehervar versahen, lagen sie mit 0:2 hinten, hatten zwei Treffer in den ersten drei Minuten kassiert. Das 0:1 ist für eine Eintragung ins Guinessbuch der Rekorde reif, denn Hannes Enzenhofer musste bereits nach elf (!) Sekunden die Scheibe aus dem Netz holen.
KAC aufgewacht.
In die erste Drittelpause gingen die Klagenfurter, daheim eine Macht, mit einem 0:3-Rückstand - peinlich. Offenbar hatte Many Viveiros mit seinen Schützlingen Klartext gesprochen, denn im zweiten Abschnitt schienen sie aufgewacht, schafften auch das 1:3 durch Christoph Brandner (24.). Ein Strohfeuer, denn die Heimischen zogen gegen Ende des Drittels wieder auf 4:1 davon, ehe Raphael Herburger in Unterzahl (37.) erneut verkürzte - 2:4.
Ungarn fielen nicht.
Nachdem der KAC durch David Schuller gleich zu Beginn des Schlussdrittels auf 3:4 herankam, wackelten die Ungarn, fielen aber nicht. Trotz großer Bemühungen und großer Möglichkeiten. Die Ungarn wirkten einfach bissiger. Am Ende waren es leere 1000 Kilometer, die der KAC am Sonntag nach Szekesfehervar und retour zurücklegte.
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Fakten
Alba Volan Szekesfehervar - KAC 4:3 (3:0,1:2,0:1).
Szekesfehervar, 3.300, SR Potocan.
Tore: Ocskay (1.), Martens (3./PP), Martz (18.), Kovacs (36./PP) bzw.
Brandner (24.), Herburger (37./SH), Schuller (42./PP).
Strafminuten: 8 bzw. 12












