Black Wings Linz siegten in Salzburg nach Verlängerung
Maier erlitt nach hartem Check Halswirbelprellung.

Foto © GEPAMaier beim Abtransport vom Eis
Die Black Wings Linz haben in der österreichischen
Eishockey-Bundesliga ihren vierten Sieg in Folge gefeiert. Die
Oberösterreicher setzten sich in einer spannenden und phasenweise
hochklassigen Partie auswärts gegen Meister Red Bull Salzburg mit 4:3
(1:0,0:2,2:1/1:0) nach Verlängerung durch und festigten damit Rang
sechs.
Harter Check. Die Linzer erwischten zwar den besseren Start und gingen durch Matthiasson in der 12. Minute im Powerplay in Führung, im zweiten
Drittel schien sich aber das Blatt zu wenden. Zunächst glich Foster (22.) mit seinem ersten Tor für Salzburg aus, dann gelang Koch in
Unterzahl die Führung (30.). Dabei setzte es für die Mozartstädter im Mittelabschnitt gleich 33
Strafminuten (Linz 2), was unter anderem daran lag, dass Foster mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt wurde, weil er Maier in der 29. Minute derart heftig gegen die Bande checkte, dass dieser mit einer Halswirbelprellung zunächst bewusstlos liegenblieb und erst
nach mehrminütiger ärztlicher Behandlung mit einer Halskrause vom Eis gebracht wurde.
Time-Out. Ab diesem Zeitpunkt spielten die Oberösterreicher 7:49 Minuten lang durchgehend in Überzahl. Der überragende Salzburger Goalie Parise brachte die Black Wings allerdings mit zahlreichen Paraden dermaßen zur Verzweiflung, dass sich die Gäste sogar in Überzahl ein Time-Out nahmen. Dennoch bewiesen die Linzer im letzten Drittel Moral und kamen
durch Leahy (42.) zum Ausgleich. Nach der neuerlichen Führung für die Hausherren durch Scalzo (56.) nahmen die Black Wings den Goalie vom
Eis und retteten sich dank eines Treffers von Dilauro 24 Sekunden vor der Schlusssirene in die Verlängerung, in der Baumgartner in der 63.
Minute den Siegestreffer für die Oberösterreicher erzielte.
Features
Fakten
EC Red Bull Salzburg - EHC Black Wings Linz 3:4 n.V.
(0:1,2:0,1:2/0:1). Salzburg, Eisarena Volksgarten, 2.800, SR
Tschebull
Tore: Foster (22.), Th. Koch (30./SH), Scalzo (56.) bzw.
Matthiasson (12./PP), Leahy (42.), Dilauro (60.), Baumgartner (63.)
Strafminuten: 21 plus Spieldauer-Disziplinar Foster bzw. 16












