Wiedergeburt der Blau-Weißen
EC VSV schoss bisher ungeschlagene Innsbrucker mit 5:2 aus der Halle.

Foto © GEPAJubel bei den Blau-Weißen
Die nur 3200 Fans trauten am Dienstag ihren Augen nicht. Sie sahen in der Villacher Eishalle einen EC VSV, der mit jenem beim 2:4 gegen Linz nur noch den Namen gemein hatte. Die Blau-Weißen marschierten gegen die bis dahin ungeschlagenen Innsbrucker von der ersten Minute an nach vorne, ließen der Truppe von Ron Kennedy nicht einmal Zeit zum Luft holen.
VSV-Tugenden. Angetrieben von einem überragenden Keeper Prohaska und einem großartigen Kromp in der Abwehr kehrten die Cracks zu den alten VSV-Tugenden zurück: Hohes Tempo, ständiges Forechecking, voll auf den Körper des Gegners. Ein weiteres Plus - das Überzahlspiel. Bis zur zweiten Sirene nützten die Adler drei Powerplay zu Treffern, setzten den Gästen fünf Stück in den Kasten. Soviel hatten die Tiroler in den vorangegangen vier Partien zusammen erhalten. Dazu feierte Lanzinger, trotz seiner Bandscheibenprobleme, ein überraschendes Comeback.
Auf dem Vormarsch. Das war aber nach 39 Minuten wieder zu Ende: Ein Stockstich gegen Mössmer brachte ihm eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein.
Auch im letzten Abschnitt änderte sich nichts: VSV weiter auf dem Vormarsch, Innsbruck verhinderte mit Mann, Maus, Schläger und Eisschuh weitere Gegentreffer. Einen vermeintlich klaren von Mapletoft versagte der Schiri die Anerkennung. Die Fans dankten ihren Helden mit Standing ovations, feierten die erste Tiroler Niederlage.
Features
Fotoserie
Fakten
VSV - HC Innsbruck 5:2 (2:0,3:1,0:1), Villacher Stadthalle, 3.200,
SR Schimm
Tore: Scoville (6./PP, 33.), Sandrock (14.), Cavanaugh
(24./PP), Kaspitz (31./PP) bzw. Unterluggauer (28./PP), M.
Hohenberger (47./PP)
Strafminuten: 19 plus 10 Disziplinar M. Raffl
plus Spieldauer Lanzinger bzw. 18 plus 10 Disziplinar Kotyk












