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    Zuletzt aktualisiert: 12.09.2008 um 23:24 UhrKommentare

    Salzburg ist nicht der logische Meister

    Österreichs Eishockey bläst zur Jagd auf die Millionäre von Titelverteidiger Red Bull Salzburg. Von Wien über Linz bis Innsbruck - ein Blick in die Eishallen zum Saisonauftakt.

    Eingeschworen auf den Titel. Auch heuer gilt es die Red Bull Millionäre zu schlagen

    Foto © GEPAEingeschworen auf den Titel. Auch heuer gilt es die Red Bull Millionäre zu schlagen

    Salzburg? Wieder der Favorit, aber . . . Innsbruck? Hat aufmunitioniert wie nie. Wien? Eher nein. Linz? Unberechenbar. Sie klingt doch recht spannend, die "neue Eiszeit". Denn zumindest auf dem Papier scheinen die Red-Bull-Millionäre nicht ganz so unantastbar.

    Umdenken. In Salzburg hat ein Umdenken stattgefunden. An Stelle sündteurer, satter NHL-Stars wurden junge, hungrige Legionäre verpflichtet. Vielleicht hat Trainer Pierre Pagè auch nur eins und eins zusammen gezählt - denn Unter-22-Ausländer schlagen sich im nach wie vor umstrittenen Punktesystem nicht mit vier, sondern nur mit zwei Zählern nieder. Und pro Spiel dürfen unterm Strich nur noch 60 (bisher 55) Punkte herauskommen.

    Neu in Salzburg: Die beiden Torleute Parise & Sniderman und die Ex-KAC-Männer Mike "The Henker" Silenka sowie Jeremy Rebek. Die Österreicher-Abteilung ist mit Kalt, Koch, Welser, Latusa, Trattnig, Pewal & Co. nach wie vor die qualitativ hochwertigste der Liga.

    NHL-Truppe. Zum großen Herausforderer der Salzburger hat sich Innsbruck erklärt. In Summe wurden sage und schreibe 862 NHL-Spiele mit den diversen neuen Legionären verpflichtet. Allen voran die beiden Stürmer Rem Murray (560 NHL-Einsätze, die meisten davon für die Edmonton Oilers und die New York Rangers) und Steve Guolla (206 NHL-Partien, u. a. für San José, Tampa Bay, New Jersey). Und mit Ron Kennedy steht auch ein großer Name als Trainer an der Bande. Größtes Manko: Die Mannschaft ist nicht mehr die jüngste - Murray und Guolla sind beide 35, Brennan und Letang je 33, Salfi 37 und Hohenberger gar schon 39 . . .

    Star-Keeper. Die Vienna Capitals, Meister von 2005, haben einiges von ihrem Glanz verloren. Die beiden Jesenice-"Zwillinge" Marcel & David Rodman sind weg, Tormann Rheaume weg, Fairchild, Latusa und Philipp Lakos weg, Torjäger Aaron Fox verletzt, die beiden Neulinge Gratton & Johnston sind angeschlagen. Damit steht über den "Caps" das vielleicht größteFragzeichen der Liga. In den ersten fünf Tests gab es nur einen einzigen Sieg.

    Talenteschuppen. Die Oberösterreicher setzen auf heimische Talente, wie kein anderer Verein der Liga. Dazu wurde mit Alex Westlund von Olimpija Laibach der Ausnahme-Keeper der letzten Saison verpflichtet. Vor dem Star-Goalie tun sich jedoch einige "Baugruben" auf, denn die Abwehr scheint etwas wackliger als bei der Konkurrenz. Mit Lainer und Pallestrang, Mayr, Iberer und Gruber sind fünf Österreicher zwischen 18 und 26 Jahren am Werk, auch Legionär Lars Helminen ist erst 23. Alles in allem bleibt Linz unter Ex-Teamchef Jim Boni aber trotzdem unberechenbar wie schon in den Jahren zuvor.

    ALEXANDER NIGGAS, GERALD POTOTSCHNIG

    Datenblatt

    Erste Bank Eishockey Liga

    Saisonstart. Im TV-Spiel treffen Donnerstag, 18. September, die Vienna Capitals & KAC (19.15 Uhr, Premiere) aufeinander. Freitag (19. 9.): Jesenice - VSV, Innsbruck - Graz 99ers, Linz - Szekesfehervar, Olimpija Laibach - Red Bull Sazlburg.

    Modus. Mit 54 Runden wird der längste Grunddurchgang der Geschichte gespielt. Jedes Team kommt so auf zumindest 27 Heimspiele.

    Play-offs. Die Zwischenrunde gibt es heuer nicht mehr. Die besten 8 Teams steigen ins Viertelfinale auf.

    Best-of-Seven. Bereits ab dem Viertelfinale wird Best-of- Seven und ohne Penaltyschießen mit 60 Min. Overtime gespielt.

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