Eine Chance bekommt Pöck nur bei Arlene
Seine Eishockeyzukunft ist - wieder einmal - ungewiss, seine private hingegen sonnenklar: Thomas Pöck heiratet am Samstag in Boston seine langjährige Freundin Arlene Moscufo.

Foto © GEPAThomas Pöck mit seiner zukünftigen Frau
Aufgrund der Hochzeitsvorbereitungen ging sich heuer für den auf der Gehaltliste der New York Rangers stehenden Verteidiger, der seinen Dienst in der letzten Saison in der AHL beim Farmteam Hartford verrichten musste, kein Heimaturlaub aus. Das wird Pöck verschmerzen, denn die Hochzeit mit Arlene lässt in den nächsten Tagen zahlreiche Kärntner über den großen Teich fliegen. An die 40 Gäste der Heimat - Vater Herbert und Mutter Monika, Verwandtschaft, Freunde, Schulkollegen und Eishackler - haben sich angesagt.
Keine faire Chance.
Während Pöck privat mit Arlene durchs Leben gehen wird, ist die Bindung zu den Rangers eher zerrüttet: "Ich glaube nicht, dass ich unter Trainer Tom Renney jemals eine faire Chance bekomme", ist sich der 26-jährige sicher. Dieser Eindruck ist verständlich, wenn man weiß, dass der Kärntner in den letzten zwei Jahren von Renney stets in die AHL abgeschoben wurde. Pöcks Pech: der Vertrag bei den Rangers läuft noch ein Jahr. Dem Verteidiger bleibt also nicht anders übrig, als ins Vorbereitungsprogramm der Rangers einzusteigen.
Angebot aus Omsk abgelehnt.
Die Hoffnungen auf einen Fixplatz im NHL-Team sind allerdings nicht gestiegen. Die gehen eher in die Richtung, dass er mit Zustimmung der Rangers bei einem anderen NHL-Klub landet. Wenn nicht? "Eine Saison würde er schon noch durchbeißen,", ist sein Manager Thommy Cijan, ebenfalls unter den Hochzeitsgästen, überzeugt. Schließlich verdient er, egal ob er in der NHL oder AHL spielt, eine schöne Stange Geld. Ein Angebot aus Omsk hat Pöck abgelehnt. Irgendwie verständlich: in Sibirien ist nicht unbedingt der ideale Platz, um eine Familie zu gründen.












