Start des Beachvolleyball-Grand Slam in Klagenfurt am Mittwoch
Am 1. August startet der 11. Beachvolleyball-Grand Slam in Klagenfurt. Für die Spieler steht das Turnier bereits auf einer Stufe mit Olympia. Und sie fühlen sich auf dem Court "wie ein Rockstar".

Foto © GEPAKinigadner (Wings for Life) mit Sohn Hannes Kinigadner, Organisator Hannes Jagerhofer und Girls
Für Beachvolley-Spieler gibt es nur wenige Turniere, die zählen. "Olympische Spiele, Weltmeisterschaft, Klagenfurt. Punkt", rattert Todd Rogers die kurze Liste herunter. Der Vorjahresgewinner des A1 Grand Slam in Klagenfurt und Fixgröße im internationalen Beachvolleyball muss es wissen. "Klagenfurt ist einzigartig, du wirst beklatscht und angefeuert, egal ob du Österreicher, Brasilianer oder Amerikaner bist", sagt Rogers, der sich mit Phil Dalhausser im Vorjahr erstmals den Titel holte. Nachsatz: "Es gibt Veranstalter, die sich wirklich bemühen, aber bei eurem Turnier fühlt man sich als Spieler am Court wie ein Rockstar."
Perfekte Spielerbetreuung. Dass selbst Qualifikanten, die nie einen Fuß in den Sand des Centre-Court setzen, von Klagenfurt schwärmen, hat einen guten Grund: Sogar wer schon im Vorfeld des Hauptbewerbs ausscheidet, ist noch für den Folgetag akkreditiert und darf zumindest als Fan in der Hauptarena mitjubeln: "Wir wollen nicht, dass die in der Qualifikation ausgeschiedenen Spieler völlig umsonst nach Klagenfurt gekommen sind", erklärt Turnierdirektor Reinhard Lischka. Um die Spielerbetreuung zu perfektionieren, werkt heuer auch Robert Nowotny, Ex-Partner von Peter Gartemayer, mit.
Buffet statt Sandwiches. "Als Spieler merkst du genau, ob sich ein Veranstalter um dich kümmert. In Amerika bekommst du teilweise Gummisandwiches vorgesetzt, bei denen man denkt: Das soll ich essen? In Brasilien kommen die Leute nur am Wochenende und alles ist sehr chaotisch", sagt Nik Berger, österreichische Beachvolley-Legende außer Dienst, heute Manager seines Ex-Partners Clemens Doppler. Was Klagenfurt noch von anderen Grand Slam-Turnieren wie Paris, Berlin oder Stavanger unterscheidet? "Fans und Organisatoren ziehen an einem Strang - eine perfekte Mischung", sagt Berger.
Features
Fakten
Beachvolleyball-Grand Slam, 1. bis 5. August 2007
Ab Mittwoch wird auf insgesamt sechs Courts gebaggert. Die Side-Events gehören natürlich dazu: Die Player's-Party am Donnerstag ist traditionell, am Freitag spielt Christina Stürmer, am Samstag Silbermond in der Messehalle 3.











