Hansel/Montagnolli: EM-Medaille ist in Reichweite
Barbara Hansel/Sara Montagnolli haben das Halbfinale der Beach-EM in Kristiansand erreicht und wollen am Samstag gegen die Deutschen Goller/Ludwig ihre Chance auf eine Medaille wahren.

Foto © GEPADas Duo darf weiterjubeln ...
Das ÖVV-Team setzte sich in der Runde der letzten Acht gegen die topgesetzten Sanne Keizer/Marleen van Iersel mit 2:1 durch. Zuletzt hatte es gegen die Niederländerinnen am Donnerstag in der Gruppenphase sowie beim Grand Slam in Klagenfurt Niederlagen gegeben. Alexander Horst/Daniel Müllner treffen im Achtelfinale auf die Schweizer Martin Laciga/Jonas Weingart.
Den Tag begonnen hatten Hansel/Montagnolli im Achtelfinale mit einem klaren 2:0 über die Deutschen Katrin Holtwick/Ilka Semmler, der Erfolg im Viertelfinale gegen die Angstgenerinnen kam dann doch überraschend, denn zuletzt hatte man zweimal mit 0:2 den Kürzeren gezogen. "Anfangs schien es, als gäbe es kein Vorbeikommen an den Niederländerinnen. Nach diesem wichtigen Sieg sind wir für das morgige Spiel gegen die mehrfachen Europameisterinnen Goller/Ludwig top motiviert", sagte Montagnolli. "Von der Auslosung her trafen wir hier fast durchgehend auf Europas beste Teams, aber wir haben uns bisher sehr wacker gehalten", fügte Hansel hinzu.
Toller Erfolg
Als Gruppensieger nach einem 2:0 über die Schweden Stefan Gunnarsson/Hannes Brinkborg waren Horst/Müllner am Freitag direkt in das Achtelfinale eingezogen. "Drei Siege in Folge und der Gruppensieg tun richtig gut. Die Top Ten sind ein toller Erfolg und jetzt wollen wir die Chance nutzen und möglichst weit kommen", betonte Horst. Für Alexander Huber/Robin Seidl und Clemens Doppler/Matthias Mellitzer ist in der ersten Hauptrunde Endstation gewesen, sie belegten jeweils Rang 17. Für Huber/Seidl setzte es eine 0:2-Niederlage gegen die Dänen Bo Söderberg/Anders Hoyer, Doppler/Mellitzer lieferten gegen Laciga/Weingart eine starke Partie, mussten sich am Ende aber auch 1:2 geschlagen geben. Sie verpassten damit das Achtelfinale gegen ihre Landsleute Horst/Müllner.
Die Vize-Europameister von 2010 suchten das Positive am EM-Ausgang: "Das Spiel ist auf hohem Niveau geführt worden, wir haben wirklich gut gespielt, leider war am Ende das Glück nicht auf unserer Seite. Platz 17 klingt jetzt nicht berauschend, aber mit diesem Spiel dürfen wir nicht unzufrieden sein und können erhobenen Hauptes Richtung Aland weiterziehen", meinte Doppler. In Finnland steht kommende Woche das nächste Turnier der World Tour auf dem Programm. Die Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger verloren ihr Achtelfinale gegen die Tschechinnen Hana Klapalova/Lenka Hajeckova 0:2 und wurden Neunte. Die Waldviertlerinnen verpassten damit ihr Ziel, zumindest ins Viertelfinale zu kommen.











