Schwaiger-Schwestern und Herren-Duo WM-Neunte
Nach einem 17. Platz von Horst und Müllner gab es heute für die Schwaiger-Schwestern und das Herren-Duo Doppler und Mellitzer Platz 9 bei der WM in Rom. Die Enttäuschung war dennoch groß.

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Für die österreichischen Teams ist bei der Beach-Volleyball-WM in Rom am Freitag im Achtelfinale Endstation gewesen. Clemens Doppler und Matthias Mellitzer unterlagen nach ihrem überraschenden Einzug in die Runde der besten 16 den Dänen Bo Söderberg/Anders Hoyer glatt 0:2 (-12,-18). Die als Nummer 6 gesetzten Doris und Stefanie Schwaiger mussten sich den Brasilianerinnen Talita/Antonelli knapp geschlagen geben. Sie verloren gegen die Weltranglisten-Zweiten mit 1:2 (18,-15,-20).
Damit beendeten die zwei ÖVV-Teams die Titelkämpfe im Foro Italico auf Platz neun. Alexander Horst/Daniel Müllner schieden hingegen in der ersten K.o.-Runde aus und wurden bei ihrer ersten gemeinsamen WM 17.
K.o. in der K.o.-Phase
Doppler/Mellitzer, die es als Gruppendritte gerade noch in die K.o.-Phase geschafft hatten, erlebten bei hochsommerlichen Temperaturen ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst behielten sie gegen das beste Vorrundenteam Casey Jennings/Kevin Wong aus den USA nach der Abwehr von fünf Matchbällen mit 2:1 (-17,16,16) überraschend die Oberhand, am Nachmittag im Duell mit den als Nummer 23 gesetzten Dänen hatten sie jedoch nichts zu bestellen.
Während der verärgerte Doppler nach der fehlerhaften Vorstellung wortlos davonstürmte, kommentierte Mellitzer die schlechteste Turnierleistung zerknirscht. "Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden. Die Auslosung war günstig, aber wir konnten die Riesenchance nicht nutzen, das ist natürlich bitter", meinte der Osttiroler.
Freude über den unerwarteten Top-Ten-Platz wollte angesichts der schwachen Vorstellung nicht so recht aufkommen. "Das war unser schlechtestes Spiel, mit so vielen Fehlern kannst du nicht gewinnen. Aber mit dem neunten Platz muss man schon zufrieden sein", sagte Mellitzer über das mit Abstand beste Saisonergebnis des vor zwei Jahren bei der WM auf Rang 17 platzierten Duos.
Auch im vierten Match unterlegen
Die Schwaiger-Schwestern zogen gegen die Weltranglisten-Zweiten Talita/Antonelli erst nach vier abgewehrten und drei vergebenen Matchbällen den Kürzeren. Die Waldviertlerinnen mussten sich den Brasilianerinnen wie im WM-Viertelfinale 2009 und ihren bisherigen zwei World-Tour-Finalspielen auch im vierten wichtigen Match beugen.
Dementsprechend geknickt war das Duo nach dem verloren gegangenen Thriller. "Natürlich ist die Enttäuschung groß. Vor allem der von mir vergebene Matchball tut sehr weh. Aber in einer solch knappen Partie entscheiden einfach Kleinigkeiten", meinte Doris Schwaiger. Ihre Schwester, die das Match mit einem Ball ins Netz beendete, verwies auf das neuerliche Spitzenergebnis. "Das war ein sehr gutes Spiel von uns, in dem wir unsere Chancen hatten, sie aber leider nicht genutzt haben. Mit dem neunten Platz haben wir aber unser Ziel erreicht", so Stefanie Schwaiger.
Ärger über vergebene Chance groß
Nichts mit dem Achtelfinaleinzug wurde es für Alexander Horst und Daniel Müllner. Sie verloren gegen Matt Fuerbringer/Nicholas Lucena 1:2 (-18,17,-8). "Wir brauchen uns nicht genieren, vor allem Daniel hat eine sehr gute WM gespielt. Aber natürlich ist auch der Ärger über die vergebenen Chancen groß", bekräftigte Horst, der 2009 mit Florian Gosch WM-Neunter geworden war.
Der 21-jährige Müllner, der im Entscheidungssatz gegen die als Nummer 7 gesetzten US-Amerikaner zahlreiche Fehler machte, war mit dem Erreichten zufrieden. "Insgesamt zwei Siege, zwei Niederlagen - das ist o.k. Aber nach einer Niederlage kann man natürlich nicht zufrieden sein", erklärte der WM-Neuling. Bereits in der Gruppenphase waren Barbara Hansel und Sara Montagnolli ausgeschieden.












