2010 erstmals Finale mit Österreich?
Beim 14. Beachvolleyball-Grand-Slam am Wörthersee soll es heuer erstmals auch ein Finale mit Österreich geben. Das vermeintliche Geheimrezept: Florian Gosch, ein "Trainierer der Sonderklasse".

Foto © Gepa
Im Vorjahr schafften Sara Montagnolli/Barbara Hansel mit Platz vier das beste österreichische Ergebnis, seit es das Grand-Slam-Turnier in Klagenfurt gibt. Organisator Hannes Jagerhofer musste deshalb sogar eine Wette einlösen: Er lief in der Nacht auf Montag splitternackt eine Runde um den Wiener Stephansdom, weil er im Vorjahr gegen einen Halbfinal-Einzug eines österreichischen Paares gewettet hatte. Bei den Herren war ein fünfter Rang der bisher größte Erfolg - aber für den heute am Wörthersee beginnenden Grand Slam 2010 sind die Erwartungen höher. "Schuld" daran ist das Abschneiden der Damen und Herren beim Turnier in Marseille. Da erreichten Stefanie/Doris Schwaiger das Finale, Barbara Hansel/Sara Montagnolli wurden Dritte und Florian Gosch/Alexander Horst Vierte.
Der Ex-World-Tour-Spieler und Experte im Veranstalterteam, Robert Nowotny, warnt jedoch: "Im Normalfall erfolgt nach so einem Erfolg ein Rückfall. Ich würde sogar darauf wetten - wenn das Turnier nicht in Klagenfurt stattfinden würde. Aber hier ist der Enthusiasmus so riesig, da werden die Österreicher von der Euphorie der Fans getragen." Trotzdem gibt Nowotny noch etwas zu bedenken: "In Marseille waren nicht alle Topteams dabei. Die schonten sich bereits für den Auftritt in Klagenfurt."
Warum es auf der World Tour für Rot-Weiß-Rot immer besser läuft, versucht der Wiener so zu erklären: "Vieles ist zum Großteil auf Eigeninitiative aufgebaut. Florian Gosch ist ein Trainierer der Sonderklasse und wurde dadurch zu einem der besten Blockspieler der Welt. Und Sara Montagnolli arbeitet den gesamten Winter über in Brasilien - auf eigene Kosten. Der Verband kann jedenfalls nicht viel dafür."











