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Zuletzt aktualisiert: 25.07.2010 um 17:51 UhrKommentare

Schwaiger-Schwestern verloren Marseille-Finale 0:2

Die Österreicherinnen Doris und Stefanie Schwaiger haben am Sonntag in Marseille ihr zweites Finale auf der World Tour im Beach-Volleyball verloren.

Foto © APA

Die für Österreichs Beach-Volleyball erfolgreichste Turnierwoche in der Geschichte der World Tour ist am Sonntag in Marseille mit den Rängen zwei, drei und vier zu Ende gegangen. Doris und Stefanie Schwaiger wurden nach einem 0:2 (-17,-12) gegen die topgesetzten Brasilianerinnen Antonelli/Talita Zweite, Sara Montagnolli/Barbara Hansel erreichten Rang drei. Dazu kam bei den Herren Platz vier durch Florian Gosch/Alexander Horst.

Die Schwaigers waren auch in Österreichs bisher einzigem World-Tour-Endspiel Antonelli/Talita unterlegen, und zwar am 15. August 2009 in Kristiansand 1:2. Inklusive Rang drei in Kristiansand 2008 sorgten die Waldviertlerinnen damit für die Hälfte der sechs bisherigen ÖVV-Podestplätze auf der World Tour. In der norwegischen Stadt Kristiansand wird heuer übrigens in der zweiten August-Woche gebaggert.

Positives Resümee

Im Endspiel waren die auf Position zwölf gesetzt gewesenen Schwaigers bis Mitte des ersten Satzes dabei, dann brachen sie gegen das in der Weltrangliste auf Rang zwei vorgestoßene Brasilo-Gespann aber ein. Dennoch war das Resümee des ÖVV-Top-Paares positiv: "Antonelli/Talita haben uns ausserviert, aber Silber glänzt wie Gold." Die Olympia-Fünften aus Niederösterreich stießen mit ihrer Marseille-Leistung in der Jahreswertung vom zwölften auf den achten Rang vor.

Erhielten die Schwaigers 21.000 Dollar (16.283 Euro), bekamen Montagnolli/Hansel für ihr 2:1 (18,-19,14) im "kleinen Finale" gegen Sanne Keizer/Marleen van Iersel 15.000 Dollar (11.631 Euro). Damit erreichten die Staatsmeisterinnen ihren bisher besten World-Tour-Platz. Hansel: "Wir sind überglücklich, eine Medaille war immer unser gemeinsames Ziel." Die besiegten Niederländerinnen waren im Semifinale von den Schwaigers abgefertigt worden, Montagnolli/Hansel waren Antonelli/Talita unterlegen.

Diese holten ihren ersten World-Tour-Titel seit dem Kristiansand-Finalsieg gegen die Schwaiger-Geschwister. Doch auch Österreich schrieb in der World-Tour-Historie an, denn davor hatten es noch nie in deren 24-jährigen Geschichte zwei ÖVV-Paare auf ein Podium geschafft. Und Österreich ist das erst sechste Land auf der Damen-Tour nach Australien, Brasilien, China, Deutschland und den USA mit zwei Semifinal-Einzügen bei einem Event.

Das ist umso bemerkenswerter, als beide ÖVV-Paare schon in Runde zwei in den Loser-Pool gerutscht waren. Danach folgten jedoch fünf bzw. sechs Siege in Folge. Eher konträr verlief es bei Gosch/Horst. Nach dem Vorstoß in die vierte Runde klappte es zwar im Spiel der zweiten Chance mit dem Semifinal-Einzug, dann folgten allerdings zwei Niederlagen. Das "kleine Finale" ging gegen die Polen Mariusz Fijalek/Gregorz Prudel 0:2 (-20-,17) verloren. Als "Trost" erhielt das Team 11.200 Dollar (8.684 Euro) .

"Wir sind mit dem drehenden Wind nicht so gut zurechtgekommen wie unsere Gegner", erklärte Horst. "Trotzdem ist dieses Turnier ein großer Erfolg. Nicht nur für unser Team, sondern für den Beachvolleyball in Österreich." In Aland 2007 waren die Vize-Europameister schon einmal Dritte gewesen, zudem hatten noch Clemens Doppler/Nik Berger 2003 auf Rhodos einen ÖVV-Podestrang erreicht. Weiter geht es mit dem Grand Slam in Klagenfurt, die ÖVV-Paare zählen nun zum Co-Favoritenkreis.

Quelle: APA

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Die Beach-Volleyball-Europameisterschaft findet heuer von 31.07. - 04.08. in Klagenfurt statt.

 

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