EM-Gold versank im Sand von Sotschi
Der Steirer Flo Gosch holte mit Alex Horst Beachvolleyball-EM-Silber. Gold ging an Niederlands Top-Paarung Reinder Nummerdor/Richard Schuil.

Foto © EPAFlorian Gosch im Einsatz
Die Reise nach Russland begann ärgerlich - und genau so endete das Abenteuer Europameisterschaft in Sotschi auch für Österreichs Top-Beach-Duo Florian Gosch und Alexander Horst. Zwischen den vier Stunden Wartezeit bei der dienstägigen Ankunft am Flughafen (Gosch: "Einfach nur der Wahnsinn.") und dem bitteren Aus im Finale der Beachvolleyball-EM am Samstag lag aber viel Freude - auch wenn es am Ende nur zu Silber reichte.
"Zu viele Fehler gemacht"
"Wir haben in dieser Woche sicher die beste Leistung unser Karriere abgeliefert. Wir waren halt am Ende nicht konsequent und konzentriert genug, haben zu viele Fehler gemacht. Der harte Sand in Sotschi war außerdem sehr gewöhnungsbedürftig", sagte Gosch, der dem EM-Finale sogar seinen Polterabend opfern musste. Der Steirer heiratet am kommenden Samstag in Bregenz seine Vorarlberger Langzeitfreundin Sandra.
Die abgebrühten alten und neuen Europameister Reinder Nummerdor und Richard Schuil aus den Niederlanden behielten vor allem in den entscheidenden Situationen die Nerven und gewannen am Ende 0:2 (-17, -16) - und das, obwohl die Österreicher im ersten Satz zu Beginn dominierten. Mit dem Turnier in Sotschi geht für die beiden Österreicher auch eine erfolgreiche Saison zu Ende - in Stavanger holte das Duo sensationell Platz fünf, beim Heimturnier in Klagenfurt war es mit Platz neun ein weiteres Top-10-Resultat, dass das Duo, derzeit die Nummer zwölf der Welt, für sich verbuchen konnte.











