Montagnolli/Hansel, Schwaigers im Achtelfinale
Auf Montagnolli/Hansel warten im Achtel Sara Goller/Laura Ludwig aus Deutschland und auf die Schwaiger-Schwestern mit den Vizeweltmeisterinnen Larissa/Juliana aus Brasilien extrem schwere Aufgaben.
Quelle © KLZ Montagnolli/Hansel ziehen ins Achtelfinale ein
Beide im Bewerb verbliebenen österreichischen Damen-Teams sind am Donnerstag ins Achtelfinale des Beach-Volleyball-Grand-Slam-Turniers in Klagenfurt eingezogen. Sara Montagnolli/Barbara Hansel gewannen in der Zwischenrunde gegen Kathrin Holtwick/Ilka Semmler aus Deutschland 2:0 (18,16). Doris und Stefanie Schwaiger profitierten vom verletzungsbedingten Nichtantritt der Chinesinnen Xue Chen/Zhang Ying. Damit haben beide ÖVV-Duos einen Top-Ten-Platz beim Heimturnier sicher.
Es hat geklappt
Montagnolli/Hansel überraschten in der Zwischenrunde gegen die Vorjahresdritten Holtwick/Semmler und zogen wie bereits in Moskau ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein. "Wir haben gegen sie heuer schon dreimal verloren, dass es vor Heimpublikum endlich geklappt hat, ist toll", freute sich Hansel über den Zweisatzerfolg.
Mit Goller/Ludwig wartet nun das derzeit beste europäische Damenteam auf die heimische Nummer 2. "Das ist ein starker Gegner, aber wir werden alles geben", versprach Montagnolli den 6.500 Fans am Center Court. Im letzten Gruppenspiel am Vormittag hatte sich die tirolerisch-wienerische Paarung den brasilianischen Vorjahressiegerinnen Ana Paula/Shelda 0:2 geschlagen geben und deshalb den Umweg über die Zwischenrunde nehmen müssen.
Auch die niederösterreichischen Schwaiger-Schwestern hatten ihr abschließendes Gruppenspiel verloren. Nach dem 1:2 gegen die Niederländerinnen Marleen van Iersel/Sanne Keizer blieb den WM-Fünften das Antreten gegen Xue/Zhang jedoch erspart. Xue musste wegen einer Sprunggelenksverletzung w.o. geben.
Freude darüber kam bei den Niederösterreicherinnen aber keine auf. "Wir hätten wir lieber im vollen Center Court gespielt", betonte Doris Schwaiger. Auch beim Blick auf die nächsten Gegnerinnen kam keine rechte Freude auf. "Die nächste Aufgabe wird verdammt schwer. Wir müssen sehr sehr gut spielen, um aufzusteigen", meinte Stefanie Schwaiger zum Duell mit den dreifachen Saisonsiegerinnen.











