Jetzt freut sich Gosch auf seinen Sohnemann
Gosch/Horst beendeten Beachvolleyball-Saison mit Platz sieben. Die Schwaiger-Schwestern feierten 2:1-Erfolg im Halbfinale über die Griecheninnen Arvanity/Karadassiou.

Foto © GEPAFlorian Gosch
Mit Platz sieben beim abschließenden European Masters in Sotschi beendeten der Steirer Horst Gosch und sein Partner Alex Horst die lange Saison, die das Duo seit 22. Mai durchgehend ohne Turnierpause bestritten hatte. Im Spiel gegen die Polen Fijalek/Prudel gelang den Olympia-Fünften nicht viel. Bei starkem Wind konnten sie ihr Spiel nie den Bedingungen entsprechend anpassen und kämpften häufig gegen Umwelt und ihre Gegner.
Abhaken. Fijalek/Prudel hingegen nutzen den Wind immer wieder geschickt aus und punkteten auf der "besseren" Seite öfter als das Team aus Österreich. Gosch: "So haben wir uns das nicht vorgestellt, aber jetzt müssen wir das Ergebnis akzeptieren und abhaken. Die bevorstehende Pause wird uns sehr gut tun um neue Kräfte zu tanken und mal wieder den Kopf frei zu bekommen. Ich freue mich vor allem darauf länger in Österreich sein zu können und am meisten natürlich auf die Geburt meines ersten Sohnes!"
Saison verarbeiten. Und das Fazit von Horst: "Dadurch, dass wir eigentlich seit Mai jede Woche gespielt haben, bin ich noch gar nicht dazu gekommen alle Ereignisse dieser Saison zu verarbeiten. Ich denke aber so etwas ist wichtig und die Zeit zu Hause wird mir die Möglichkeit bieten alles zu realisieren was wir in 2008 erreicht haben." Einen tollen Erfolg gab es am Samstag für die Schwaiger-Schwestern Doris und Stefanie. Die beiden Österreicherinnen erreichten mit einem 2:1-Erfolg über Minusa/Jursone (LAT) bei der European Championship erstmals in ihrer Karriere ein Finale auf der Europa-Tour. Dort geht es Sonntag gegen die deutschen Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig.
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