Doppler/Gartmayer tankten in Klagenfurt Energie für Peking
Für die Österreicher Clemens Doppler/Peter Gartmayer ist Platz fünf das beste gemeinsame Ergebnis am Wörthersee.

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Clemens Doppler und Peter Gartmayer haben mit Platz fünf beim Grand-Slam-Turnier in Klagenfurt eine gelungene Generalprobe für die Olympischen Spiele abgeliefert. Die Auftritte der Beach-Volleyballer am Wörthersee waren jedoch ein Abbild der bisher recht durchwachsenen Saison: Einige Spitzenleistungen, aber auch schlechtere Momente, die dem ÖVV-Team in einer Woche in Peking nicht passieren dürfen, wollen sie den angepeilten fünften Platz beim ungleich stärker besetzten Olympiaturnier erreichen.
Richtige Entscheidung. Das Viertelfinale, das beste gemeinsame Klagenfurt-Ergebnis des
heimischen Top-Gespanns, stimmt das Duo zuversichtlich. "Wir können darauf aufbauen und in den kommenden drei Wochen in Peking wieder ganz vorne mitspielen", bekräftigte Gartmayer. Viele Olympiateilnehmer hatten Klagenfurt zugunsten der Vorbereitung auf
Peking ausgelassen. Nicht so die Österreicher. "Es war die richtige
Entscheidung hier zu spielen, mit der positiven Stimmung und Energie
steigen wir in den Flieger nach Peking", betonte Clemens Doppler, der
in China seine ersten Sommerspiele erleben wird.
Topleistungen. In Klagenfurt boten Doppler/Gartmayer nach wenig berauschender Gruppenphase (2 Siege, 1 Niederlage), vor allem im Achtel- und Viertelfinale die erhofften Topleistungen. In der Runde der besten 16
gelang sogar ein Sieg gegen ein brasilianisches Team, wenngleich es
sich dabei "nur" um die Nummer vier Franco/Benjamin handelte. Dem
druckvollen Spiel ihrer Trainingspartner und Vizeweltmeister Barsuk/Kolodinski (RUS) hatten die beiden im Viertelfinale jedoch nicht mehr genug entgegenzusetzen.
Revanche folgt. Auf die Russen werden die Österreicher auch im ersten Gruppenspiel in Peking treffen. "Wir verlieren lieber hier als in Peking, die
Revanche folgt am 10. August", versprach Doppler nachdem die erste Enttäuschung über das Aus beim Heimspiel verflogen war. "Am Samstag waren sie in jeder Hinsicht top. Mit dem fünften Platz können sie beruhigt nach Peking reisen",
analysierte Ex-Topspieler Robert Nowotny.
Österreichs zweites Olympiateam, Florian Gosch/Alexander Horst, trat mit einem 17. Platz die Reise nach China an.
Warten auf Top-Ergebnis. Der Steirer und sein Partner aus Wien warten in dieser Saison weiter auf das erste Top-Ten-Ergebnis. Die WM-Neunten hatte in der Zwischenrunde gegen die
Neuseeländer Lochhead/Pitman überraschend glatt 0:2 (-15,-19) verloren. "Wir sind zwar traurig über dieses Ende in Klagenfurt, trotzdem schauen wir nach vorne und freuen uns auf Olympia", betonte
der 25-jährige Horst. "Nach den tollen drei Gruppenspielen haben sie
ausgerechnet in der Zwischenrunde nicht ins Spiel gefunden. Man muss
die wichtigen Spiele gewinnen. Das wird auch in Peking notwendig
sein", kommentierte Nowotny.
Features
Ergebnis Viertelfinale
Clemens Doppler/Peter Gartmayer (AUT-9) - Franco/Benjamin (BRA-5) 2:0
(19,20)
Viertelfinale:
Doppler/Gartmayer - Barsuk/Kolodinski (RUS-4)
1:2 (-17,12,-11)











