Nicht nur am Sand wird es in Klagenfurt heiß
Schwitzen statt sitzen: Athleten, Fans und sogar die Vip-Gäste werden beim Beachvolleyball Grand Slam einer "Feuertaufe" unterzogen.

Foto © WeichselbraunAuf der Blechtribüne war es 32 Grad heiss
Klagenfurt ist immer ein Wahnsinn - die Arena, die Stimmung, die Fans", Österreichs Beachvolleyball-Star Clemens Doppler weiß wovon er spricht. Sein Arbeitsplatz inmitten von rund 8000 Fans in der Klagenfurter Strandburg hat es in sich.
Bis zu 50 Grad. Heiß geht es aber nicht nur in der Arena, sondern auch untern den Füßen der Athleten. "Der Sand kann an einem extremen Tag sogar bis zu 50 Grad heiß werden", weiß Marie-Christine Aichinger, die im Grand Slam-Organisationsteam dafür sorgt, dass in der Sandkiste alles in geregelten Bahnen verläuft. Deshalb wird der Platz an besonders heißen Tagen mit Wasser besprengt - auch um die Staubentwicklung zu unterbinden. "Außer uns kommt wieder einmal der Regen zuvor", kann sich Aichinger einen Seitenhieb auf das eher wechselhafte Klagenfurter Wetter nicht verkneifen.
Keep cool. Richtig heiß wird es auch oben auf den Metalltribünen: "Ich trinke schon die vierte Flasche Mineralwasser", sagt Doris Schiedberger (21), aus Wien - zum fünften Mal beim Grand Slam dabei. Kurze Ergänzung: "Richtiges Grand Slam-Wetter gibt es immer am Sonntag. Da gibt's nur noch eines: Viel Sonnencreme und viel trinken."
"Cool" geht es dagegen hinter den Kulissen zu - in den Kühlcontainern lagern unter anderem tausende Getränkeflaschen bei Temperaturen um die null Grad, bereit im Vip-Bereich oder von fliegenden Verkäufern unter die Fans gebracht zu werden.
Vips schwitzen. Apropos Vips: Auch die müssen schwitzen, am Steg sonnte sich unter anderem Sandra Pires bei immerhin 31 Grad. Egal, Hauptsache das Wetter hält: Wegen eines heraufziehenden Sommergewitters war am Freitag sogar kurzfristig die Räumung der Arena geplant.
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Sandra Pires schwitzt bei 31 Grad im VIP Club Foto © Weichselbraun
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Nur im Kühlhaus gab es AbkühlungFoto © Weichselbraun











