Rogan und Co. bereiten Sturm auf Olympia vor
Markus Rogan und seine Teamkollegen könnten bei der EM das bisher größte ÖOC-Schwimm-Team fixieren.

Foto © GEPAMarkus Rogan
Der österreichische Schwimm-Verband (OSV) hat die große Chance, in der kommenden Woche bei den Europameisterschaften in Eindhoven sein zahlenmäßig größtes Langbahn-Team in der Olympia-Geschichte zu fixieren. Abseits von Wasserspringen, Synchronschwimmen und Wasserball waren als Maximum in Stockholm 1912, Berlin 1936, Rom 1960 und Sydney 2000 acht OSV-Athleten in olympischen Becken unterwegs. Diese Marke könnte nun fallen.
Limits. Die endgültige Entscheidung über eine Entsendung zu den Spielen vom 8. bis 24. August in Peking fällt das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC), doch die Kriterien sind durch die vorgegebenen Limits klar. Die EM bietet die zweite ausgesuchte Möglichkeit zur Erbringung der nationalen ÖOC-Limits. Weitere zwei Termine werden vom OSV noch fixiert, sie werden zwischen Anfang Mai und Anfang Juni liegen.
Olympia-Norm. Bis auf Oliver Schmich haben alle anderen 14 österreichischen EM-Teilnehmer das Zeug für eine Olympia-Norm. Mirna Jukic hat die Vorgabe bei den Staatsmeisterschaften im Februar in Linz schon erfüllt. Für fünf weitere Aktive sollte das Peking-Limit kein allzu großes Problem darstellen - Markus Rogan, Dinko Jukic, Jördis Steinegger, Dominik Koll und David Brandl. Damit wäre die Athen-Marke von sechs OSV-Schwimmern schon erreicht.














-Anzeigen