Die WM ist für Österreich schon beendet
Sprinterin Bettina Müller-Weissina wurde über 60 Meter 19. Clemens Zeller ist bei der WM in Valencia über 400 m bereits nach dem Vorlauf out.

Foto © GEPABettina Müller-Weissina
Aus österreichischer Sicht war die Leichtathletik-Hallen-WM in Valencia bereits am ersten Tag beendet. Der Niederösterreicher Clemens Zeller wurde im dritten 400-Meter-Vorlauf in 47,34 Sekunden Vierter und verpasste damit den angepeilten Halbfinal-Einzug um 27 Hundertstel. In der Endwertung landete der 23-Jährige an 14. Stelle. "Mir hat es an Spritzigkeit gefehlt", lautete der enttäuschte Kommentar von Zeller, der im Vorjahr bei der Hallen-Europameisterschaft in Birmingham Sechster geworden war.
Müller-Weissina 19. Sprinterin Bettina Müller-Weissina hat über 60 m den 19. Endrang belegt. Die gebürtige Berlinerin wurde im dritten und letzten Halbfinale in persönlicher Saisonbestleistung von 7,35 Sekunden Siebente. Zum Vorstoß ins Finale der Top Acht wären 7,22 nötig gewesen. "Der Finaleinzug war unmöglich. Aber ich kann zufrieden sein, denn ich habe meine beiden WM-Ziele - Halbfinal-Teilnahme und persönliche Bestleistung - realisiert", so Müller-Weissina.
Urlaub wartet. Die 34-Jährige wird sich nach der Hallensaison zwei Wochen Urlaub gönnen, ehe sie mit dem Aufbau für die Olympischen Siele in Peking beginnt. Das 100-m-Limit für das Großereignis steht bei 11,32 Sekunden, Müller-Weissinas Bestzeit bei 11,26.
Erste Entscheidungen. Das erste Gold der WM ging an Kugelstoßer Christian Cantwell (USA). Im 60-Meter-Sprint setzte sich bei den Herren Olusoji Fasuba (NGR) durch, bei den Damen gewann Angela Williams (USA). Fünfkampf-Gold sicherte sich Tia Hellebaut (BEL).
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Gold über 60-Meter-Sprint: Olusoji Fasuba Foto © GEPA














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