Hagara und Steinacher: "Wir sind bereit"
Österreichs Doppelolympiasieger Roman Hagara und Hans Peter Steinacher segeln ab Sonntag vor Auckland um ein Ticket für die Olympischen Sommerspiele 2008.

Foto © GEPAHans-Peter Steinacher kann es kaum mehr erwarten
Kurz vor Beginn der Tornado-Weltmeisterschaft haben sich Hagara und Steinacher für ein erprobtes Material entschieden. "Wir segeln mit dem China-Masten und dem China-Segel. Wir glauben, damit im Feld leichter agieren bzw. reagieren zu können. Das Segel ist nicht so sensibel, wir können uns mehr auf die Taktik und die Gegner konzentrieren. Bei den Pre-Olympics waren wir damit einfach sauschnell", erzählen die Doppelolympiasieger.
Konkurrenz ärgern. Was Österreichs erfolgreichsten Sommersportlern vorab klar ist: "Der Einstieg in die Regatta muss passen. Wir sind bereit und werden sehr strategisch vorgehen, um eines der Nationentickets für die Sommerspiele zu ergattern." Insgesamt starten bei den Olympischen Spielen im August 2008 16 Boote. Gastgeber China ist gesetzt, elf weitere Nationen haben sich bereits qualifiziert. "Auf die Konkurrenten achten wir nur, wenn sie uns ärgern wollen. Doch auch in solch einer Situation sollte keine Panik ausbrechen. Wir haben verschiedene Szenarien im Training durchgespielt und wissen wie wir rangehen müssen", gibt sich Steuermann Hagara kämpferisch.
Alles bereit. Am Wochenende folgen für den Wiener Hagara und den Zeller Steinacher die letzten Stunden vor der ersten WM-Wettfahrt. "Am Samstag wird das Material kontrolliert und am Wasser einem Test unterzogen. Am Sonntag steht zuerst die aufwendige Vermessung durch die Wettfahrtsleitung an, dann starten wir im Practice Race", erklärt Vorschoter Steinacher hochmotiviert.
Vor Auckland werden insgesamt zehn Wettfahrten gesegelt. Die 46 Teams aus 20 Nationen küren den neuen Weltmeister spätestens am 1. März 2008.














