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Zuletzt aktualisiert: 15.01.2008 um 11:11 Uhr

Runde zwei: Wer Bammer und Koubek erwartet

Sybille Bammer trifft auf mit Hsieh Su-Wei auf eine große Unbekannte, Stefan Koubek hat gegen Calleri gute Chancen auf den Einzug in Runde drei.

Auf Bammer wartet eine schwierige Aufgabe

Foto © GEPAAuf Bammer wartet eine schwierige Aufgabe

Mit Siegen über Tamarine Tanasugarn bzw. Carlos Moya haben sich Sybille Bammer und Stefan Koubek am Montag in die zweite Runde der Australian Open gekämpft. Koubek trifft mit dem Argentinier Agustin Calleri auf einen durchaus bekannten Spieler, der auch in Österreich mit seinem Kitzbühel-Titel 2006 aufgefallen ist. Bammer bekommt es hingegen mit der kaum bekannten Hsieh Su-Wei aus Taiwan zu tun, doch Österreichs Nummer 1 der Damen ist trotz des ersten Aufeinandertreffens mit der aufstrebenden 22-Jährigen gewarnt.

Kein Rhythmus. "Sie hat ein ganz unorthodoxes Spiel: Vorhand-Slice, Rückhand-Slice, Stop, Spin, auf einmal wieder druckvoll. Rhythmus kriegt man auf jeden Fall nicht", ist Bammer schon gut informiert. Natürlich hat die 27-jährige Oberösterreicherin, die nach wie vor nicht hundertprozentig fit ist, eine sehr gute Auslosung. Tanasugarn ist Nummer 117 der Welt, Hsieh gar nur 158. Und als Top-20-Spielerin ist sie natürlich Favoritin.

Schwieriges Spiel. Auch wenn Bammer als Nummer 19 gesetzt ist, wird sie nicht überheblich auf den Platz gehen. "Ich mache mir keinen Druck, ich werde wieder mein Bestes geben." Ihr Coach Jürgen Waber warnt jedenfalls vor der Taiwanesin. "Ich kenne sie. Man kann sie als weiblichen Santoro bezeichnen. Das wird eine ganz schwierige Partie für die Sybille."

Gefährlich. Etwas anders sind die Vorzeichen bei Stefan Koubek, denn der 31-jährige Kärntner zeigte gegen Moya, immerhin Nummer 18 der Welt und 16 des Turniers, eine wirklich ausgezeichnete Leistung. "Man hat in der Partie gesehen wie gut ich drauf bin. Ich habe echt gut spielen müssen. Wenn es jetzt noch ein bisschen mehr Klick macht, dann kann es noch richtig gefährlich werden für die anderen." Gegen Calleri hat er eine 1:2-Bilanz. "Ich habe mit ihm in Doha trainiert, da war es ziemlich eng. Er geht sehr schnell auf den Winner. Aber ich werde schauen, dass ich wieder als Sieger vom Platz geh."


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Koubek will als Sieger vom Platz gehenFoto © APA

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