Australien Open: Melzer vor Auftakt mit seiner Form zufrieden
Der Niederösterreicher trifft auf Vanek und hofft diesmal auf einen längeren Verbleib im Turnier. Eschauer trifft als Außenseiter auf Berdych.

Foto © GepaThomas Melzer
Die zweite Österreicher-Tranche bestreitet am
Dienstag den Auftakt bei den Australian Open: Jürgen Melzer trifft im
dritten Match nach 11:00 Uhr Ortszeit (01:00 MEZ) auf den Tschechen
Jiri Vanek, Werner Eschauer hat im vierten Match mit der Nummer 13
Tomas Berdych ebenfalls einen Tschechen zum Gegner. Yvonne Meusburger
beginnt aus österreichischer Sicht den Tag im ersten Match gegen
Laura Granville.
Weiterkommen angesagt.
Melzer möchte bei seinen sechsten Australian Open gerne weiter
kommen als bisher, dazu wäre allerdings ein Achtelfinale nötig. Gegen
seine erste Hürde hat er in den einzigen Begegnungen allerdings
zweimal verloren. "Ein Match war auf der Tour in Casablanca, da habe
ich die Nerven verloren in dem Match", erinnert er sich. Vanek spiele
typisch tschechisch: "Er schiebt den Ball. Wenn man da ein bisserl
den Rhythmus verliert, kann man gegen den schlecht ausschauen, aber
im Moment 'lauft's' ganz gut und ich bin eigentlich zuversichtlich."
Form passt.
Auch wenn es in Chennai und Auckland jeweils nur zu einem Sieg
gereicht hat, ist er mit seiner derzeitigen Performance zufrieden.
"Von der Form her passt's, ich hab den Ball ganz gut am Schläger. Mit
der Auslosung erste Runde muss man vollauf zufrieden sein, da gibt es
viel schlimmere Kaliber, wenn man nicht gesetzt ist." Grundsätzlich
will der 26-jährige Deutsch Wagramer allerdings nur von Runde zu
Runde denken.
"Das haut super hin".
Die Zusammenarbeit mit Neo-Trainer Joakim Nyström läuft laut
Melzer prächtig. "Das haut super hin, menschlich war es mir eh klar."
Hauptaugenmerk wurde auf die Stabilität bei den Grundschlägen gelegt,
aber die Auswirkungen gehen nicht von einen Tag auf den anderen.
Ziel: "In Stresssituationen im Match nicht hektisch werden, da fallt
man halt noch in alte Muster hinein. Aber ich glaube schon, dass man
sieht, dass ich von hinten einfach ruhiger und ein bisserl mehr mit
System spiele." Auch mit dem Handgelenk ist bei ihm alles in Ordnung,
was ihn freilich besonders freut.













