Fürstenfeld zerlegt die Vienna, Bulls stolpern
Lachendes und weinendes Auge bei Graz: Stark gespielt, aber um einen Punkt verloren.

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Eine Klasseleistung lieferten die Fürstenfelder gegen BC Vienna. Die Wiener wurden beim 105:57 regelrecht abgeschossen. "Wir haben halt einmal von Anfang an Vollgas gegeben", lächelte Panthers-Manager Karl Sommer. In Zahlen: 32 Punkte in den ersten zehn Minuten machten sofort alles klar, die Topscorer Fraser (24) und Hensley (21) konnten sich austoben. "Vienna war kein echter Maßstab, aber 105 Punkte muss man auch erst einmal machen", lobte Sommer seine Truppe. "Das Selbstvertrauen können wir gut gebrauchen, denn jetzt haben wir mit Wels und Oberwart zwei echte Kaliber."
Niederlage.
Fürstenfeld rückt mit diesem Sieg bis auf zwei Punkte an Kapfenberg heran, denn der Tabellenführer ist in Klosterneuburg völlig überraschend in eine deutliche 64:86-Niederlage gelaufen. Blamabel: das Schlussviertel der Kapfenberger (8:34) und die Dreierquote von nur 16 Prozent (4 von 25 Würfen). Bulls-Trainer Michael Schrittwieser: "Ich kann mich nicht an so ein schlechtes Viertel von uns erinnern. Aber so ein Tag kann passieren." Die Niederlage ist für ihn in dieser Höhe nicht verdient, "denn nach drei Vierteln haben wir trotz schlechter Trefferquote noch 56:52 geführt. Am Schluss haben wir gar nichts mehr getroffen und die Klosterneuburger eben alles."
Schlusslicht UBSC Graz war in St. Pölten ganz knapp an einem Sieg dran, letztlich mussten sich die Grazer aber 70:71 geschlagen geben. "Mit der Leistung kann man zufrieden sein", sieht Manager Michael Fuchs das Positive. "Defensiv war es unser bestes Spiel bisher, immerhin hat St. Pölten drei Spieler über 2,10 Meter. Die Handschrift des Trainers ist jetzt klar zu erkennen."













