Russlands Frauen verteidigten Handball-WM-Titel
29:24-Finalsieg über Norwegen machte das "Double" perfekt.

Foto © APA/VillalobosDie russischen Teamspielerinnen feiern ihren großen Erfolg
Russlands Handballerinnen sind zum dritten Mal
nach 2001 und 2005 Weltmeister. Der Titelverteidiger gewann am
Sonntag in Paris das Endspiel gegen Europameister Norwegen mit 29:24
(16:12) und revanchierte sich damit für die Final-Niederlage bei der
EM vor einem knappen Jahr.
Ausverkauft. Im Duell der beiden für die Olympischen Spiele 2008 in Peking
qualifizierten Mannschaften bestimmte Russland dank einer starken
Abwehr das Spiel. Anna Karejewa (6) und Jelena Poljenowa (6/4) für
Russland sowie Gro Hammerseing (5) für Norwegen warfen im Endspiel
die meisten Tore in dem mit 14.000 Zuschauern ausverkauften Palais
Omnisports.
Deutschland holt Bronze. Platz drei und damit die erste Medaille seit 1997 hatte sich zuvor
die deutsche Mannschaft gesichert. Der EM-Vierte setzte sich im
"kleinen Finale" mit 36:35 (32:32, 11:18) nach Verlängerung gegen
Rumänien durch.
Körperlich stärker. Die Norwegerinnen kamen mit der groß gewachsenen russischen
Defensive nicht zurecht. Nach dem 7:7 glückte Russland noch vor der
Pause eine vorentscheidende 9:5-Serie zum 16:12. Bis zum Abpfiff
hielt der Vorsprung der körperlich stärkeren Russinnen, wobei
Norwegen Mitte der zweiten Hälfte phasenweise auf zwei Tore Abstand
verkürzen konnte. Beim 26:22 (56.) war die Partie dann aber
entschieden.
Dritte Titel. Für Oxana Romenskaja, Irina Poltoratskaja und Anna Karejewa war es
bereits der dritte WM-Titel ihrer Karriere, ebenso für Trainer
Jewgeni Trefilow.
Features
Chronologie
Die Weltmeister im Überblick
1957 CSFR
1962 Rumänien
1965 Ungarn
1971 DDR
1973 Jugoslawien
1975 DDR
1978 DDR
1982 SU
1986 SU
1990 SU
1993 BRD
1995 Südkorea
1997 Dänemark
1999 Norwegen
2001 Russland
2003 Frankreich
2005 Russland
2007 Russland













