Mate und Koll mit ÖSV-Rekord
Mate lässt im Semifinale über 100 m Brust alle hinter sich, Koll über 400 m Kraul.

Foto © GEPAHunor hat gut Lachen
Der 24-jährige Hunor Mate hat am Donnerstag für den ersten österreichischen Rekord bei der Kurzbahn-EM in Debrecen
gesorgt. Der gebürtige Ungar schlug bei seinem internationalen
Debüt-Rennen als Österreicher über 100 m Brust in 59,93 Sekunden an,
verbesserte seine knapp zwei Wochen alte ÖSV-Bestzeit um 3/100. Mate
kam damit als Zwölfter ins für den Nachmittag angesetzte Semifinale.
Maxim Podoprigora schied wie erwartet in 1:00,99 Minuten aus.
Quali verpasst. Stark zeigte sich Nina Dittrich über 200 m Delfin. Die 17-Jährige blieb in 2:11,15 Minuten lediglich rund sechs Zehntel über ihrer zwei Jahre alten Bestzeit. Hatte es damals bei der EM in Triest zu Rang zehn gereicht, wurde sie diesmal sogar Neunte. Die Final-Qualifikation verpasste die Schülerin aber doch recht deutlich, nämlich um 95/100 Sekunden.
Zweiter Rekord. Ebenfalls einen ÖSV-Rekord stellte der Linzer Dominik Koll über 400 m Kraul auf und steht damit im Kurzbahn-EM-Finale der Schwimmer. Der 22-Jährige schlug am Donnerstag in den Vorläufen über 400 m Kraul in 3:43,21 Minuten an, wurde damit Siebenter und war um gleich 2,05 Sekunden schneller als bei seiner ÖSV-Bestzeit bei der EM 2006 in Helsinki. Die damaligen 3:45,26 hatte David Brandl zwei Debrecen-Heats davor auf 3:44,87 verbessert. Der Perger verpasste das Finale als Elfter um 6/10 Sekunden.
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