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    Zuletzt aktualisiert: 10.11.2007 um 21:29 Uhr

    Olympia kommt Frühmann nicht in den Sinn

    Beim "Fest der Pferde" in Wien zählt Thomas Frühmann wieder zu den Top-Favoriten. Nur die olympische Hürde ist dem Wiener zu hoch und Peking ist für ihn kein Thema.

    Für Frühmann und sein "sechster Sinn" ist in Wien alles möglich

    Foto © GEPAFür Frühmann und sein "sechster Sinn" ist in Wien alles möglich

    Thomas Frühmann ist Mitorganisator beim 22. "Fest der Pferde" und dass er sich am Montag beim "Grand Prix" um den Turniersieg sowie den damit verbundenen C-Klasse-Mercedes nebst Preisgeld (73.000 Euro aufgeteilt auf die ersten Zehn) anstellt, hat er gestern beim Zeitspringen gezeigt: Sieg auf "Limited Edition" mit 0,75 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Niklaus Schurtenberger.

    Suche nach der richtigen Mischung. Im Grand Prix wird der 56-Jährige seinen "Sixth Sense" satteln und er will vor allem die richtige Mischung finden. Schon in einer Woche geht's schließlich beim Riders-Tour-Finale in der Münchener Olympiahalle neuerlich um den Titel, der immerhin 250.000 Euro wert ist. Vor einem "Hindernis" verweigert übrigens nicht sein Millionenpferd, sondern Frühmann selbst. Die Olympischen Sommerspiele in China sind für die aktuelle Nummer 39 der Weltrangliste nämlich "kein Thema".

    Absolutes Toppferd. Der Wiener verfügt mit "Sixth Sense" auch nur über ein absolutes Toppferd und will kein unnötiges Risiko eingehen. "Und wenn man gesehen hat, wie es den Pferden bei den vorolympischen Wettkämpfen gegangen ist - nein, danke", winkt Frühmann ab. Die chinesischen Behörden beharren zum Beispiel auf sieben Tagen Quarantäne vor der Abreise nach China und weitere zehn Tage Quarantäne nach der Ankunft im olympischen Austragungsort Hongkong. Mit den Transportzeiten nach China würde der Ausflug für manche Pferde somit bis zu 40 Tage dauern.

    Alles ist möglich. Außerdem sei Sixth Sense zwar ein Siegerpferd, aber kein Championatspferd - ein kleiner, aber feiner Unterschied. Mit den besonders schwierigen Umständen bei Championaten könne man sein Pferd auf Jahre hinaus aus der Bahn werfen, ist er überzeugt. Für Wien ist Frühmann und seinem Pferd mit dem "sechsten Sinn" also alles zuzutrauen.


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