Schlager, Gardos und Li erreichten Welser Achtelfinale
Schlager schwenkte wieder auf Belagskleber um. Starke Vorstellung von Daniel Habesohn. Zwei Auftakt-Outs von Liu.

Foto © APAWerner Schlager
Von insgesamt 27 bei den Tischtennis-Austrian-Open in
Wels angetretenen Österreichern sind am Samstag noch deren vier im
Bewerb. Werner Schlager und Robert Gardos bzw. Li Qiangbing kämpften
sich im Einzel mit je zwei Siegen ins Achtelfinale, im Damen-Doppel
qualifizierte sich Li mit Veronika Heine durch einen Auftakt-Erfolg
für das Viertelfinale. Stark spielte auch Daniel Habesohn, Liu Jia
enttäuschte hingegen.
Vier Satzbälle.
Die Ex-Europameisterin kassierte in Runde eins gegen die stark
spielende Spanierin Jiao Yongli eine 3:4-Niederlage. Gegen die
gebürtige Chinesin hatte die Linzerin vier Satzbälle auf den
Ausgleich zum 2:2 vergeben und im entscheidenden Durchgang nicht mehr
ausreichend Energie, um Jiao zu besiegen. Auch im Doppel an der Seite
ihrer Froschberg-Kollegin Martina Petzner schied Liu Jia in Runde
eins aus.
Belagskleber.
Schlager wurde den Erwartungen hingegen vorerst gerecht. Der
35-Jährige spielt in der Bosch-Halle wieder mit Belagsklebern,
nachdem er seit September freiwillig darauf verzichtet hatte. Doch
u.a. zwei 0:4-Niederlagen gegen Timo Boll ließen Schlager merken,
dass ein völliges Weglassen der Kleber derzeit für ihn wohl noch zu
früh ist. Ab September 2008 ist es ja vorgeschrieben, dass keine
Kleber mehr verwendet werden dürfen.
4:2-Sieg.
Trotzdem mühte sich der Niederösterreicher in Runde eins gegen den
Tschechen Jakub Kleprlik ziemlich ab, siegte 4:2. "Schlecht gespielt,
trotzdem gewonnen", meinte Schlager. "Es ist immer schwierig gegen
einen voll motivierten Qualifikanten, der schon einige Spiele in den
Beinen hat und die Bedingungen kennt." In Runde zwei bei einem 4:1
gegen den Ukrainer Alexander Diduk hatte das ÖTTV-Ass das Spiel schon
besser in Griff.













