BA-CA-Trophy wartet heuer mit acht Top-20-Spielern auf
Wildcards an Moya, Canas und Peya. Hauptbewerb startet schon am Sonntag mit Topspiel. Vier Österreicher am Center Court.

Foto © APNovak Djokovic ist der große Favorit
Die 22. BA-CA-Trophy beginnt heuer bereits am ersten Turnier-Sonntag (7. Oktober) mit dem Hauptbewerb. Angeführt vom US-Open-Finalisten und
Weltranglisten-Dritten Novak Djokovic, Fernando Gonzalez sowie sechs weiteren Top-20-Spielern tummelt sich in der Wiener Stadthalle wieder die Elite des Welttennis. Mit dem zweifachen Wien-Finalisten Guillermo Canas (ARG) und US-Open-Viertelfinalist Carlos Moya (ESP) konnten die Turnierdirektoren Leo-Günther Huemer und Peter Feigl zwei weitere Top-15-Spieler für das mit 642.750 Euro dotierte ATP-Turnier präsentieren. Die dritte Wildcard erhielt der Österreicher
Alexander Peya, womit neben den fix qualifizierten Jürgen Melzer,
Stefan Koubek und Werner Eschauer nun vier ÖTV-Spieler in der "main
draw" stehen.
Schnäppchenpreis. "Mir kommt vor, das Feld wird jedes Jahr stärker, es wird immer schwieriger, sich hier zu behaupten", meinte Melzer, der ebenso wie Stefan Koubek im Vorjahr das Viertelfinale erreicht und damit für ein sehr erfolgreiches rot-weiß-rotes Abschneiden gesorgt hatte. "Ich hoffe, dass ich wieder so weit komme und vielleicht diesmal auch am Wochenende dabei sein kann", wünscht sich Österreichs Nummer 1. Zum "Schnäppchenpreis", so Peter Feigl, habe man schon im Vorjahr Novak Djokovic verpflichten können. So günstig wird man den aktuellen Shooting-Star im Welttennis wohl nie wieder bekommen. "Djokovic ist für mich der klare Turnierfavorit", so Melzer.
Aspelin/Knowle noch offen. Der Weltranglisten-12. aus Kroatien strebt in Wien seinen dritten Titel en suite an. Auch Vorjahresfinalist Fernando Gonzalez will ein Wörtchen um den Titel mitreden. Nach Möglichkeit wollen die Organisatoren schon am ersten Sonntag auch einen der vier Österreicher spielen lassen. Erst am Mittwoch entscheidet sich, ob auch die US-Open-Doppelsieger Simon Aspelin/Julian Knowle in Wien (oder doch in Stockholm) spielen werden.
Features
Fakten
In Sachen Zukunft gibt es (noch) keine Neuigkeiten für den geänderten ATP-Turnierkalender 2009. "Wir haben uns für die 500er-Kategorie beworben", so Huemer. Für diese Kategorie müsste Wien allein 1,25 Mio. Euro Preisgeld auftreiben, Spielergarantien gibt es aber nur für zwei Top-Ten-Spieler.














