Weidlinger misst sich bei "Mini-WM" mit den Weltbesten
Weltfinale in Stuttgart mit 70 WM-Medaillengewinnern. Weidlinger einmal mehr einziger Österreicher. Duell Powell-Gay fällt erneut aus.

Foto © GEPAEinziger Österreicher in Stuttgart: Günther Weidlinger
Am Ende einer langen Saison wollen die Leichtathleten noch einmal durchstarten und werden dafür auch fürstlich belohnt: Beim Weltfinale am kommenden Wochenende in Stuttgart geht es um insgesamt 2,16
Millionen Euro. Eine Woche nach der Vergabe des Golden-League-Jackpots sind auch die Gewinnerinnen Jelena Isinbajewa (Stabhochsprung/RUS) und Sanya Richards (400 Meter/USA) am Start. Österreich ist einmal mehr mit nur mit einem Athleten vertreten, WM-Pechvogel Günther Weidlinger darf sich über 3.000 Meter Hindernis mit den Weltbesten messen.
"Mini-WM". Insgesamt 70 WM-Medaillengewinner haben sich über das Punktesystem der "World Athletics Tour" qualifiziert. Die besten Acht der Welt (bei Laufdisziplinen zwölf) treten bei dieser "Mini-WM" in jeder Disziplin an. Die Sprint-Stars Asafa Powell und Tyson Gay gehen einander jedoch erneut aus dem Weg. 100-Meter- und 200-Meter-Weltmeister Gay hat vom Veranstalter eine Wildcard angeboten bekommen, da er nicht die erforderlichen Punkte aufweist. Der Amerikaner wird jedoch kaum mutwillig seinen Marktwert wieder nach unten drücken, indem er über 100 Meter eine Niederlage gegen Weltrekordler Powell (JAM) riskiert. Eine Startzusage Gays für die 200 Meter stand am Donnerstag noch aus.












