Weidlinger bei Weltfinale in Stuttgart am Start
Günther Weidlinger wurde als einer von zwölf Athleten über 3.000 m Hindernis nominiert.

Foto © GEPAZuletzt erregte Günther Weidlinger mit einem spektakulären Sturz bei der LA-WM für Aufsehen
Günther Weidlinger ist als einer
von zwölf Läufern über 3.000 m Hindernis für das
Leichtathletik-Weltfinale am Wochenende in Stuttgart nominiert
worden. In Stuttgart treten in jeder Disziplin die besten Athleten
der zurückliegenden Saison gegeneinander an. "Ich freue mich sehr, in
diesem Kreis dabei zu sein. Dieses Rennen wird stärker besetzt sein
als das WM-Finale", sagte der Österreicher.
Nummer 13. Entscheidend für die Teilnahme ist das Punkteranking aus der
"World Athletics Tour", den wichtigsten Meetings der Saison, ohne
Beschränkung hinsichtlich der Nationalität. Daher wird das Feld in
Stuttgart gut zur Hälfte aus kenianischen Läufern bestehen, während
bei einer WM nur drei Athleten pro Land starten dürfen. Weidlinger
ist im Ranking 13., ob er die IAAF-Einladung per Wild Card oder durch
die bereinigte Rangliste erhalten hat, wusste Weidlinger selbst
nicht.
Gutes Rennen. Beim Weltfinale werden drei Millionen US-Dollar an Preisgeldern
vergeben, ein Sieg ist mit 30.000 Dollar dotiert. Weidlingers Rennen
beginnt am Sonntag um 14:45 Uhr: "Ich möchte noch einmal ein gutes
Rennen laufen und die Kulisse beim Weltfinale genießen", setzt sich
der 29-jährige Oberösterreicher als Vorgabe.
Zum zweiten Mal. Weidlinger ist der einzige ÖLV-Athlet, der bei dem seit 2003 in
dieser Form durchgeführten Weltfinale bereits am Start war. 2004
wurde er nach Absage eines anderen Läufers kurzfristig eingeladen, um
über 3.000 Meter zu laufen. Damals wurde er in 8:05,82 Minuten
Zwölfter: "Ich hatte gerade drei Wochen Urlaub hinter mir, habe
nichts trainiert und bin zwei Tage vor dem Bewerb angerufen worden.
Aber diese Chance wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen",
erinnert er sich.













