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    Zuletzt aktualisiert: 19.09.2007 um 15:35 Uhr

    Weidlinger bei Weltfinale in Stuttgart am Start

    Günther Weidlinger wurde als einer von zwölf Athleten über 3.000 m Hindernis nominiert.

    Zuletzt erregte Günther Weidlinger mit einem spektakulären Sturz bei der LA-WM für Aufsehen

    Foto © GEPAZuletzt erregte Günther Weidlinger mit einem spektakulären Sturz bei der LA-WM für Aufsehen

    Günther Weidlinger ist als einer von zwölf Läufern über 3.000 m Hindernis für das Leichtathletik-Weltfinale am Wochenende in Stuttgart nominiert worden. In Stuttgart treten in jeder Disziplin die besten Athleten der zurückliegenden Saison gegeneinander an. "Ich freue mich sehr, in diesem Kreis dabei zu sein. Dieses Rennen wird stärker besetzt sein als das WM-Finale", sagte der Österreicher.

    Nummer 13. Entscheidend für die Teilnahme ist das Punkteranking aus der "World Athletics Tour", den wichtigsten Meetings der Saison, ohne Beschränkung hinsichtlich der Nationalität. Daher wird das Feld in Stuttgart gut zur Hälfte aus kenianischen Läufern bestehen, während bei einer WM nur drei Athleten pro Land starten dürfen. Weidlinger ist im Ranking 13., ob er die IAAF-Einladung per Wild Card oder durch die bereinigte Rangliste erhalten hat, wusste Weidlinger selbst nicht.

    Gutes Rennen. Beim Weltfinale werden drei Millionen US-Dollar an Preisgeldern vergeben, ein Sieg ist mit 30.000 Dollar dotiert. Weidlingers Rennen beginnt am Sonntag um 14:45 Uhr: "Ich möchte noch einmal ein gutes Rennen laufen und die Kulisse beim Weltfinale genießen", setzt sich der 29-jährige Oberösterreicher als Vorgabe.

    Zum zweiten Mal. Weidlinger ist der einzige ÖLV-Athlet, der bei dem seit 2003 in dieser Form durchgeführten Weltfinale bereits am Start war. 2004 wurde er nach Absage eines anderen Läufers kurzfristig eingeladen, um über 3.000 Meter zu laufen. Damals wurde er in 8:05,82 Minuten Zwölfter: "Ich hatte gerade drei Wochen Urlaub hinter mir, habe nichts trainiert und bin zwei Tage vor dem Bewerb angerufen worden. Aber diese Chance wollte ich mir dennoch nicht entgehen lassen", erinnert er sich.


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