Dossier
Nach MotoGP-Sieg

Dovizioso: "Die aufregendste letzte Runde"

Andrea Doviziso gewann einen überaus spannenden Grand Prix von Österreich gegen Marc Marquez. Die beiden Toppiloten lieferten das Duell des Jahres. Ausgezeichneter Zehnter: Mika Kallio auf der KTM.

Ein Ergebnis eines MotoGP-Rennens ist heuer schwieriger vorherzusagen als je zuvor. Einmal funktionieren die Reifen ganz gut, einmal nicht. Die Fahrbarkeit eines Motorrades variiert von Kurs zu Kurs. So traute sich auch nicht einmal  Valentino Rossi zu, eine Prognose des Österreich-Rennens abzugeben.

So auch in Spielberg. Noch vor dem Rennen hat selbst Polesetter Marc Marquez unglaublichen Respekt vor seinen beiden Gegnern in der ersten Startreihe. Denn sowohl Andrea Doviszioso als auch Jorge Lorenzo setzten auf eine weichen Hinterreifen, anders als Marquez.

Ducati mit Geschwindigkeitsüberschuss

Es war der wie erwartete spannungsgeladene Grand Prix. Vom Start weg dominierten die beiden Ducatis, die mit ihrem Geschwindigkeitsüberschuss an die Spitze stürmten. Aber sowohl Lorenzo als auch Dovizioso konnten Marquez nicht abhängen.

MotoGP in der Steiermark: Die besten Bilder des Rennens

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16 Runden vor Schluss nutzte dann Marquez einen Fehler von Jorge Lorenzo und ging erstmals in Führung. Der spanische Honda-Pilot nahm auch gleich Dovizioso mit. Diese beiden Kontrahenten machten in der Schlussphase das Rennen unter sich aus. Dovizioso setzte sich durch.

"Es ist das aufregendste was dir passieren kann Marc in der letzten Runde hinter dir zu haben. Ich wusste, er wird es in der letzten Kurve versuchen und ich habe mich darauf vorbereitet", sagte der Italiener. Und: "Ich bin so glücklich für das Team, es war so schwer, die Reifen zu verstehen. Aber der Kampf mit Marquez war richtig gut. Und ihn dann hinter sich zu lassen, war großartig. Ich war da einfach schneller. Da kann ich nur glücklich sein."

Marquez sagt zum gescheiterten Überholmanöver, dass die Massen in Spielberg staunen ließ: "Ich habe versucht, ihn auf der Bremse zu überholen. Ich ging ans Limit, aber meine Reifen waren schon ziemlch hinüber. Das nächste Mal, probier ich es wieder."

KTM erreichte wieder ein tolles Ergebnis. Aber nicht wie in Brünn durch Pol Espargaro. Der Spanier erhielt gleich im Startgetümmel einen Rempler, der einen Defekt an der Hinterradbremse zur Folge hatte. Espargaro musste aufgeben. Und so nutzte KTM-Testpilot Mika Kallio die Gelegenheit. Der mit einer Wildcard ausgestattete Finne war als 10. der beste KTM-Fahrer.

Das Ergebnis

1. Andrea Dovizioso (ITA) Ducati 39:43,323 Min.
2. Marc Marquez (ESP) Honda +0,176 Sek.
3. Dani Pedrosa (ESP) Honda 2,661
4. Jorge Lorenzo (ESP) Ducati 6,663
5. Johann Zarco (FRA) Yamaha 7,262
6. Maverick Vinales (ESP) Yamaha 7,447.

Weiter:
7. Valentino Rossi (ITA) Yamaha 8,995
10. Mika Kallio (FIN) KTM/Wildcard-Fahrer 19,766
18. Bradley Smith (GBR) KTM 36,423.

Ausgeschieden u.a.: Pol Espargaro (ESP) KTM

Marc Marquez im Interview

"Ans Limit zu gehen ist mein Leben"

WM-Leader Marc Marquez über seine Rolle als Held, über seine WM-Chancen, über seinen Dauergegner Valentino Rossi und über das Thema Familie.

Im vielleicht spannendsten Jahr der Motorrad-WM-Königsklasse geht Marc Marquez als WM-Leader in die entscheidende Phase. Erfahrung hat er mit 24 bereits genug. Drei WM-Titel in der MotoGP hat der Katalane aus Cervera bereits geholt. Im Oktober 2015 in Sepang nahm die Karriere jedoch eine heftige Wende. Nach dem Rempler von Valentino Rossi, der sich im Titelkampf mit Lorenzo von Marquez betrogen und provoziert fühlte, war nichts mehr wie zuvor. Sein einstige Posterheld Rossi und eine ganze Nation waren plötzlich stinksauer auf ihn – das Wunderkind, das den Meister zuvor bereits zweimal besiegt hatte.

Herr Marquez, wie hat Sie dieser Sepang-Crash von 2015 geprägt?

An diesem Tag habe ich meine Lektion gelernt. Wenn du gewinnst, lieben dich alle, wenn nicht, dann existierst du gar nicht.

Sie teilen die Welt jetzt in gut und schlecht?

Sagen wir so, ich röntge die Menschen ein wenig. Ich vertraue nur noch wenigen Leuten, für den Rest gibt es ein kurzes „Ciao“ und ich bin wieder weg.

Limits machen Ihnen anscheinend keine Angst, wenn man Ihre Einlagen und Rettungsaktionen in extremis sieht.

Ja, es spornt mich an, die Limits zu überschreiten. Manchmal schaue ich mir Videos an und sage mir selbst: „Was hast du denn da gemacht?“ Zum Beispiel als ich Lorenzo in Barcelona überholt habe, fühlte es sich recht normal an. Doch als ich das Video davon sah, merkte ich erst, wie viel Risiko dabei war. Das Motorrad hat sich heftig bewegt.

Wie geht es Ihnen, wenn Sie das Limit überschreiten?

Wir haben am Ende nur ein Motorrad und du selbst musst kapieren, was du damit machen kannst. Dafür muss man sich in extreme Bereiche tasten. Da kann es passieren, dass man zu Boden muss – auch fünf Mal, wie es mir in Barcelona passiert ist. Aber das bin ich und ich ändere mich nicht.

Es gibt Leute, die sagen, Ihr Fahrstil wäre perfekt für die Ducati.

Keine Ahnung. Wie die Ducati verlangt auch meine Honda ein sehr hartes Bremsen, die Yamaha lässt sich im Gegensatz dazu etwas flüssiger fahren. Aber das war’s dann wohl mit den Parallelen.

Sie waren im Frühling bereits 37 Punkte hinter Vinales, jetzt sind Sie schon wieder der Leader, fahren der Titelverteidigung entgegen. Was sagen Sie dazu?

Einer meiner Jungs hatte mir prophezeit, dass ich als WM-Führender in die Sommerpause gehe. Ich hatte ihn damals gefragt, welche Mittel er eingenommen hat.

Fühlen Sie sich wie ein Superheld?

Nein, aber wenn man stets gewinnt, läuft man schon Gefahr, den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Wie nennt Sie Ihre Mutter – gibt es einen Kosenamen?

Sie sagt manchmal „Carinho“.

Was haben Sie sich vom ersten Geld geleistet?

Das war eine Werkstatthalle, in der ich alle meine Fahrzeuge unterbringen kann. Ich mag es, wenn alles gut strukturiert ist.

Rossi ist mittlerweile 38, was werden Sie mit 38 machen?

Ich werde vielleicht noch immer fahren, möglicherweise eine Familie und Kinder haben. Ja, wenn es körperlich möglich sein wird, werde ich wohl noch fahren.

Sie sprechen schon so ernst über das Thema Familie. Kommt da bald etwas?

Nein, ich bin Single und auch erst 24.

Und glauben Sie, wird Rossi dann immer noch ein Gegner sein?

Das denke ich nicht. Wie alt wird er dann überhaupt sein?

Wie ist derzeit Ihr Verhältnis zu Rossi?

Ich würde sagen, es ist professionell. Wir sagen Hallo, wenn wir uns über den Weg laufen. Doch wir sind keine Freunde. Aber Freunde hat man im Paddock ohnehin nur wenige. Das gibt es fast gar nicht.

MotoGP

Anreise-Tipps: So kommen Sie am besten nach Spielberg

Früh aufbrechen, Hauptverkehrsadern meiden, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen - Veranstalter und Exekutive geben Anreisetipps zur MotoGP.

Schon am gestrigen Samstag war der Verkehr am Vormittag ungewohnt stark, am heutigen Rennsonntag sind Staus rund um das Gelände des Red-Bull-Rings vorprogrammiert. Wir haben die besten Tipps zur Anreise gesammelt.

Mit dem Auto

Die Route klug zu planen ist bei der Anreise mit dem eigenen Fahrzeug oberstes Gebot und kann viel Zeit sparen. Das Antenne Steiermark-Verkehrsservice informiert regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage. Autofahrer sollten sich möglichst früh auf den Weg machen. Eine Ankunftszeit vor 07:30 Uhr ist laut Projekt Spielberg ratsam.

Am MotoGP-Wochenende sind die Zufahrten zum Red-Bull-Ring sowie die meisten Hauptverkehrsadern Österreichs ungehindert befahrbar. Wegen erhöhtem Verkehrsaufkommen und aufgrund mancher
überregionaler Baustellen (A9/Selzthaltunnel, A9/Tunnel Wald, S6/St. Marein) und Straßensperren (Sölkpass) sind folgende Anreiserouten empfohlen:
• Wien / Ostösterreich: S6 – Knoten St. Michael – S36
• Graz / südliche Steiermark: A9 – Gleinalmtunnel – Knoten St. Michael – S36
• Salzburg: A10 – B96 – St. Michael im Lungau – Tamsweg – Murau – Judenburg
• Oberösterreich: A9 – Knoten St. Michael – S36
• Kärnten: B317 – Neumarkter Sattel – Judenburg – S36 oder B78 – Weißkirchen in der Steiermark (Beschilderung vor
Ort folgen)
• Region Schladming / Selzthal: B320 – Liezen – B113 – Trieben (nicht A9) – B114 – Triebener Tauern – Pöls – via
Fohnsdorf  (Beschilderung vor Ort folgen)

Über die S36 Murtal Schnellstraße gelangen MotoGP-Fans vom Knoten St. Michael kommend mit Abfahrtsmöglichkeiten bei Knittelfeld-West und Zeltweg-Ost zum Ring, von Klagenfurt kommend über die Abfahrt Zeltweg-West. Für echte Biker bieten sich zudem zahlreiche schöne Motorrad-Strecken als Alternative zur A9 und zur S36 an: Vom Norden über den Triebener Tauern, oder vom Süden über das Gaberl. Vor Ort sollten die Besucher dem Verkehrsleitsystem und den Anweisungen
der Exekutive Folge leisten. Abhängig von der Farbe des MotoGP-Tickets werden die Fans bereits auf der Autobahn zu den nächstgelegenen Parkplätzen geleitet, die sich in Gehdistanz zur Rennstrecke befinden.

Bus und Bahn

Der Zielbahnhof für den „Motorrad Grand Prix von Österreich 2017“ ist Knittelfeld. Tägliche Verbindungen von Graz, Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Villach sowie alle Informationen zu Abfahrtszeiten
sind unter www.projekt-spielberg.com/motogp/anreise oder unter www.oebb.at zu finden. Kostenlose Spielberg Shuttlebusse
stehen vom Bahnhof Knittelfeld und vom Busbahnhof Judenburg zum Nahbereich des Red-Bull-Ring zur Verfügung. Vom Shuttleterminal
zum Veranstaltungsgelände sind es nur wenige Gehminuten. Die Gratis-Shuttlebusse fahren von Freitag bis Sonntag zwischen 7:00 und 19:00 Uhr in regelmäßigen Abständen. Außerdem bieten Postbus (Fahrpläne unter www.postbus.at) sowie Eventbus speziell für das MotoGP-Wochenende Reisebusse aus ganz Österreich mit über 200 Zusteige-Möglichkeiten an – Details dazu unter www.eventbus.eu.

Mit dem Rad

„Nimm’s Radl“ lautet die Devise bei der Anreise zum „Motorrad Grand Prix von Österreich“ für Fans, die direkt aus der Region Murtal stammen und jene, die auf den letzten Kilometern zur Rennstrecke die schöne Natur
genießen wollen. Wer sich aus dem Auto auf den Sattel schwingt, kann Wartezeiten vermeiden und für ihn stehen in der Nähe
des Red-Bull-Ring zwei Park-&-Bike-Parkplätze zur Verfügung: Großlobming (7,3 km entfernt, Nähe Schlossweg 19, 8734 Großlobming)
und Weißkirchen (9,7 km entfernt, B77, Judenburgerstraße 32, 8741 Weißkirchen). Die Radwege von den Park-&- Bike-Parkplätzen zur Rennstrecke sind allesamt ausgeschildert.

Der Radabstellplatz befindet sich in der unmittelbaren Nähe zum Ring an der L503, der Spielbergerstraße. Anreise zu den Park-&-Bike-Parkplätzen: Großlobming via S36 Murtal Schnellstraße von St. Michael kommend Abfahrt St. Lorenzen; Weißkirchen von Klagenfurt kommend via B78 direkt nach Weißkirchen oder via B317 über Judenburg nach Weißkirchen.

MotoGP in der Steiermark

Diese Fahrer haben Chancen auf den Weltmeistertitel

Die laufende MotoGP-Saison ist die spannendste seit 1993. Nach zehn von 18 Rennen haben noch fünf Fahrer realistische Chancen auf den Titel. Von diesen hat in Österreich noch keiner gewonnen. Das ist in der absoluten Neuzeit nur Andrea Iannone gelungen.

Er träumt von der Steier-Marc

Marc Marquez ist der kompletteste Rennfahrer der Gegenwart. Auf der Anreise nach Spielberg gönnte sich der Weltmeister zwei Urlaubstage am Traunsee mit seinem Bruder Alex. Österreich ist ihm vertraut: 2008/09 verbrachte er seine „Lehrjahre“ bei KTM. Zu einer Zeit, als der damalige Ausstieg der Oberösterreicher aus der WM beschlossen war. Für Marc war das gut, glaubt Gustl Auinger: „Dadurch gab es keine Erwartungen an ihn und er konnte in Ruhe Fehler und Erfahrungen machen. Das hat ihn sehr gestärkt.“ Nun will Marc die Steiermark erobern, die Führung ausbauen.

Reifeprüfung für Jungstar

Maverick Vinales’ Einstieg ins Topteam Yamaha verlief atemberaubend: Serienbestzeiten bei den Tests, drei Siege in den ersten fünf Rennen. Doch derzeit stagnieren die Leistungen des Frühaufstehers und Spätbremsers etwas – trotz Platz drei in Brünn. Kommt Vinales auch am Sonntag unter die ersten drei, ist es seine 50. Podiumplatzierung, so jung haben das erst vier Piloten geschafft. Auch abseits der Strecke sorgt Maverick für ein verrücktes Chaos: Er trennte sich im Winter von seiner Freundin. Die ist nun mit Scott Redding liiert, dessen Partnerin in die Box Jack Millers wechselte.

Der Sommer von Andrea

Andrea Dovizioso hatte in Spielberg 2016 einen bittersüßen Moment: Sein Ducati-Team fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden, doch im entscheidenden Moment verlor Dovizioso den Reifenpoker gegen seinen Stallrivalen Andrea Iannone. Heuer soll er diesen Sieg nachholen, die Chancen stehen gut. „Dovi“ ist in der Form seines Lebens, spielt mit Neo-Kollege Jorge Lorenzo (der fast das Zehnfache verdient) Katz und Maus. Als er einst sein erstes Fahrrad bekam, versprach sein Vater: „Wenn du ohne Stützräder fährst, bekommst du ein Minibike.“ Andrea fuhr los – „unten ohne“, vom ersten Meter an.

Die Flecken des Herrn Rossi

Valentino Rossi ist mit 38 Jahren der „Dottore“ und ein weit gereister Mann – doch einen kleinen Flecken in der Steiermark hat er noch nie berührt: das oberste Podesttreppchen. Spielberg ist die einzige Strecke im aktuellen Kalender, auf der Rossi noch nie gewonnen hat – trotz Podiumspremiere 1996 hier. Holt er den Sieg Sonntag nach, stellt er den Rekord von Mick Doohan ein, der auf 27 verschiedenen Strecken gewann. Dabei sorgte der Superstar des Rennsports 1996 schon für etwas Ärger im Fahrtechnikzentrum, weil er die Anlage mit den Bremsspuren seines Privatbikes „verschönerte“.

Dani träumt von der Sahne

Dani Pedrosa ist eine große Inspiration: Zum einen, weil er sich immer wieder nach schweren Verletzungen zurückkämpfte, zum anderen, weil er mit seiner Körpergröße (158 cm) eigentlich viel zu klein ist, um eine MotoGP-Rakete derart zu beherrschen. Honda schätzt seine akribische Arbeitsweise. Der Traum vom Titel in der Königsklasse blieb bislang aber unerfüllt, heuer ist er wieder näher dran als in den vergangenen Jahren. Zu Österreich hat Dani, der im Auftrag seines Sponsors als „James Bond“ nach Spielberg flog, einen besonderen Bezug: Mike Leitner (jetzt KTM) war elf Jahre lang sein Crew-Chef.

Der Sieger ist nun Verlierer

Andrea Iannone hat hier im Vorjahr den Topspeed-Vorteil seiner Ducati-Raketen auf dem Red-Bull-Ring perfekt genützt. Sein Schicksal konnte er damit aber nicht abwenden – er musste gehen, damit das Team Platz für den 12-Millionen-Neuzugang Jorge Lorenzo hatte. Ein Abschied vom Kultteam, der den Italiener mitten ins Herz traf. Und von dem er sich noch nicht erholt hat – bei Suzuki fällt er heuer nur mit Pleiten, Pech und Pannen auf. Nie war er besser als Siebenter, in der WM liegt er nur auf Rang 16. „Ich bin schneller als mein Vorgänger Vinales – aber die Resultate sind leider viel schlechter.“

MotoGP im TV

Von 1,7 Kilo auf 70 Gramm

Die rasante Entwicklung der Fernseh-Kameras zeigt sich am besten bei den Onboard-Kameras. Früher war das gesamte Equipement schwer und unhandlich. Und alles begann mit einer Pleite

Es war 1985, beim Großen Preis der Niederlande in Assen. Die erste Onboard-Kamera fürs Fernsehen wurde auf einem Motorrad installiert, die Kamera vorne an der Verkleidung, die gesamte Elektrik samt Aufnahmegerät und Akkus wanderte in den Tank.

Und man baute alles dem Pole-Setter Randy Mamola ein. Dafür musste der Amerikaner auch mit etwas weniger Sprit auskommen, so rund zwei, drei Liter waren es. Assen war aber ein Regenrennen, das spielte der Benzinverbrauch keine allzu große Rolle.

Nur: Richtige tolle Zweikämpfe hätte man mit der 1,7 Kilogramm schweren Kamera einfangen wollen. Das Problem dabei: Mamola hielt sich nicht an irgendwelche Drehbücher, stürmte von der Pole-Position sofort los, setzte sich an die Spitze und feierte einen Start-Ziel-Sieg mit 35 Sekunden Vorsprung auf Ron Haslam. Fazit: Zweikämpfe war nicht zu sehen. Nur eine regennasse Rennstrecke. Eine Pleite schlechthin, so hatte man sich das nicht vorgestellt.

 

Foto © Onboard-Kamera 1985 (hinten) und heute (vorne)

Heute ist freilich alles anders. Die Kamera wiegt nur noch 70 Gramm, ein winzigkleines Röhrchen, das aber selbst Aufnahmen in 4K-Qualität liefert. Und vor allem ist das gesamte Feld mit Kameras ausgerüstet. Auch in der Moto2 und Moto3, sogar auf dem Safetycar gibt es Aufnahmegeräte. Bis zu vier Kameras sind auf den MotoGP-Maschinen angebracht, mit Gyro-Technik, die die Schräglagen ausgleichen und erst so die richtige Wirkung erzielen. Dazu dreh- und schwenkbare Kameras und solche mit einem 360 Grad-Blick.

 

Foto © Das Onboard-HD-System heute

MotoGP in der Steiermark

Impressionen aus Spielberg

Die MotoGP lockt auch Prominente nach Spielberg. Gregor Schlierenzauer und Xavier Naidoo haben sich bereits blicken lassen.

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MotoGP Spielberg

Acht Frauen, sechs Jobs, eine Leidenschaft

Ohne sie geht auch in der männerdominierten MotoGP nichts: Wir stellen Frauen hinter den Kulissen der Motorrad-Weltmeisterschaft vor.

Der Motorsport ist eine Welt der Männer – zumindest in der Öffentlichkeit dreht sich in der MotoGP alles um die großen Stars und ihre Teams. Frauen sind in diesem kleinen Kosmos selten anzutreffen, lediglich in der Moto3 geht eine einzige Fahrerin an den Start.
Und hinter den Kulissen? Da lenken nur allzu oft Damen die Geschicke, besetzen zentrale Funktionen oder halten das Tagesgeschäft am Laufen. Eines der bekanntesten Gesichter der MotoGP in Österreich ist ServusTV-Moderatorin Andrea Schlager, die seit 2016 für den Sender um die Welt reist. „Sport war seit Kindheit an ein großer und sehr wichtiger Teil in meinem Leben. Daher bin ich umso glücklicher, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte“, so Schlager.

Foto © Andrea Schlager bei ihrer Arbeit

In der Welt des MotoGP kennt sie jeder: Die Spanierin Friné Velilla leitet die offizielle Kommunikationsstelle der MotoGP, ist als Media-Managerin bei allen 18 Rennen weltweit mit dabei. Warum so wenig Frauen in der Motorsportwelt Fuß fassen? „Ich denke, viele wissen nicht, wie wundervoll es hier ist“, so Velilla. „Tatsächlich gibt es in allen wichtigen Bereichen der MotoGP auch Frauen, die zentrale Aufgaben übernehmen.“ Völlig begeistert zeigt sich die MotoGP-Expertin vom Red-Bull-Ring: „Das geht über die Vorstellungskraft hinaus. Die Landschaft, die Rennstrecke, alles ist unfassbar schön. Ich habe mich in die Region hier verliebt.“

 

Foto © MotoGP-Media Manager Friné Velilla aus Spanien

Auch bei den Einsatzorganisationen lenken nicht selten Frauen die Geschicke. So etwa Kontrollinspektorin Nicole Peikler, die seit Mai alle Großveranstaltungen im Murtal als Einsatzleiterin koordiniert. Ihr zur Seite steht Freundin Elke Stergar, die beiden kennen sich seit der Ausbildung. „Wir sind beide Mütter, Multitasking ist für uns also kein Problem“, schmunzelt Peikler. Auch wissen sich die Polizistinnen Respekt zu verschaffen. „Wir haben in Wien gearbeitet, da härtet man ab.“

 

Foto © Elke Stergar und Nicole Peikler

Die volle Wucht männlicher Anmachsprüche bekommen sie zu spüren: Laura Nunez und Giovanna Duplat aus Graz arbeiten als Hostessen am Ring. Die Hobby-Models verteilen Flyer und lassen sich mit Fans fotografieren. „Teilweise ist es wirklich schlimm. Wir versuchen dumme Sprüche zu ignorieren, aber manche Männer hören nicht auf. Spätestens, wenn sie uns angreifen, muss man deutlich Stop sagen“, so Nunez.

 

Foto © Giovanna Duplat und Laura Nunez sind als Hostessen unterwegs

Blöde Sprüche kennt auch Sabrina Kollau, seit zehn Jahren Mitglied der Spielberger Feuerwehr, nur zu gut. „Aber das kann ich ausblenden“, so die junge Frau. Als „Oberfeuerwehrmann“ kommt sie im Innenbereich des Red-Bull-Rings zum Einsatz, sorgt für die Sicherheit im Parc Fermé und dem Driving Center. „Die Feuerwehr ist ein super Hobby. Es ist ein schönes Gefühl, Menschen helfen zu können“, erklärt die hauptberufliche Zahnarztassistentin ihre Motivation.

Ebenso freiwillig und unbezahlt ist Sanitäterin Katja Gruber in Renn-Einsatz. Die Fohnsdorferin leitet die Rot-Kreuz-Station am Red-Bull-Ring, koordiniert und organisiert die Versorgung von Verletzten.
Acht starke Frauen von Hunderten, die am Red-Bull-Ring einen großartigen Job erledigen – und auch ohne viel öffentliche Aufmerksamkeit ihren Mann stehen.

Foto © Katja Gruber, Stationsleiterin

Wordrap

Wer ist der größte Herzensbrecher, Herr Öttl?

Die Fahrer des Weltmeisterschaftszirkus sind teilweise eigenartige Vögel. Der Deutsche Philipp Öttl erklärt wer wie was und warum macht.

Der Deutsche Moto3-Pilot Philipp Öttl (KTM) stand in Spielberg ServusTV Rede und Antwort. Im Wordrap sollte herausgefunden werden: Wer ist denn eigentlich der größte Herzensbrecher im Weltmeisterschaftszirkus? Wer würde am ehesten einen Strafzettel bekommen? Wer ist am tollpatschigsten? Wer der größte Partygänger? Und wer wäre der beste Präsident?

Der 21-Jährige bewies Humor, antwortete offen und ehrlich. Und lässt den einen oder anderen Konkurrenten gar nicht so gut aussehen. Sehen Sie selbst.

 

MotoGP in der Steiermark

Marc Marquez mit überlegener Qualifying-Bestzeit

Marc Marquez geht am Sonntag von der Pole Position ins Rennen. Der Führende der Weltmeisterschaft zeigt, dass er vor hat seinen Titel zu verteidigen. Valentino Rossi startet von Startplatz sieben.

Marc Marquez ist Führender in der Weltmeisterschaft, amtierender Weltmeister und hat im Qualifying zum Weltmeisterschaftslauf in Spielberg eindrucksvoll bewiesen: es soll sich daran nichts ändern.

Der Spanier setzte sich vor Dovizioso, Lorenzo, Vinales und Petrucci klar durch. "Il dottore" kam am zweiten Tag deutlich besser mit den Bedingungen zurecht. Am Freitag hatte der 38-Jährige noch mit Wetter und Strecke zu kämpfen, kann am Sonntag aber vom siebente Startplatz ins Rennen gehen.

Gleich hinter Rossi beendet Dani Pedrosa als Achter das Qualifying. Pedrosa ist von den fünf Fahrern, die noch Chancen auf den Weltmeistertitel haben, am schlechtesten platziert.

MotoGP in der Steiermark: Pole Position für Marc Marquez

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Johann Zarco, startet aus der zweiten Reihe und hat gute Chancen sein Ziel für Spielberg zu erreichen: Der 26-jährige Franzose will zurück unter die besten fünf um "gute Punkte zu machen". Zuletzt ist ihm das in Tschechien und Deutschland gar nicht gelungen.

Von den drei KTM-Fahrern kam keiner ins Pole-Qualifying. Pol Espargaro (ESP), Testfahrer Mika Kallio (FIN) und Bradley Smith (GBR) starten von den Plätzen 16, 18 und 22 in den elften WM-Saisonlauf.

"Im letzten Jahr ist es mir hier nicht gut gegangen. Wir haben gut gearbeitet und eine gute Pace gefunden", sagt Marquez nach dem Qualifying. "Wir müssen morgen die richtigen Reifen auswählen."

MotoGP in der Steiermark

Alles eine Frage des Alters

Maximilian Kofler schnuppert mit 16 Jahren das erste Mal Weltmeisterschafts-Luft. Der jüngste Fahrer in Spielberg ist er aber nicht. Drei Fahrer sind ebenfalls 16 Jahre alt.

Am Freitag wird Österreichs Moto3-Debütant Maximilian Kofler 17 Jahre alt. Der jüngste Teilnehmer am GP-Wochenende in Spielberg ist Kofler nicht. Patrik Pulkkinen, Jaume Masia und Ayumu Sasaki sind ebenfalls 16 Jahre alt. Der Japaner Sasaki debütierte bereits in der Vorsaison in Malaysia in der Moto3, bestreitet in Österreich heute bereits sein zwölftes Weltmeisterschaftsrennen. Pulkkinen - der Finne ist der jüngste im Zirkus und als einziger im Jahr 2001 geboren - ist seit dieser Saison dabei. Er debütierte zum Saisonauftakt in Katar und bestritt seither jedes Rennen. Punkte gab es für den ihn noch keine. Wie Kofler wird Masia in Spielberg das erste Mal ein Weltmeisterschaftsrennen bestreiten. Umso beeindruckender ist der 14. Qualifyingplatz des jungen Spaniers, der wie Kofler auf KTM setzt und sitzt.

In der Moto2 ist übrigens Iker Lecuona mit 17 Jahren der mit Abstand jüngste Pilot. Vier Rennen hat der Kalex-Pilot in der laufenden Saison bestritten, sechs waren es vergangenes Jahr. Auf Punkte wartet der Spanier noch. Sieben Punkte konnte der jüngste MotoGP-Pilot einfahren. Der Spanier Alex Rins ist 21 Jahre alt absolvierte auf Suzuki bereits vier Rennen in der Königsklasse.

Marquez wird immer der jüngste sein

Gerade was junge Jahre betrifft, hält der amtierende Weltmeister und Führende der laufenden Weltmeisterschaft Marc Marquez einige Rekorde. Der Spanier wurde in seiner Premierensaison in der MotoGP als 20-Jähriger jüngster Grand-Prix-Sieger, jüngster Fahrer in der Pole Position und stand auch als jüngster Fahrer aller Zeiten auf dem Podium. Und weil Marquez in seiner Premieren-Saison auch Weltmeister wurde, ist er auch der jüngste Weltmeister aller Zeiten.

Übrigens mit dem kleinsten Vorsprung aller Zeiten. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das ewige Duell

Formel1 vs. MotoGP: Wer gewinnt in Spielberg?

Auf einer Runde am Red-Bull-Ring in Spielberg hängen die Formel1-Piloten und -Boliden die Fahrer der MotoGP um sagenhafte 20 Sekunden an. Aber warum sind die Autos so viel schneller?

Die Formel 1 legte im Juli mit dem Grand Prix in Spielberg schon einmal vor. Die Königsklasse auf vier Rädern hat die Gunst der Fans halbwegs zurückgewonnen. Die Eintönigkeit der silbernen Siegesserie ist gebrochen, die Autos sind wieder aggressiver, schneller, atemberaubender.

Aber ist ein Sebastian Vettel mit dem Ferrari auch schneller als die "Wilde Horde" auf zwei Rädern, als ein Valentino Rossi auf der Yamaha oder ein Marc Marquez auf der Honda? Geht es nach den Rundenzeiten auf dem Red-Bull-Ring, dann ist die Frage ganz einfach zu beantworten.
Ja, ganz klar, die Formel 1 hat die Nase vorne. Im Vorjahr war Lewis Hamilton im Qualifying mit 1:07,922 Minuten der Schnellste. Heuer verbesserte Valtteri Bottas im Abschlusstraining die Rundenzeit für die Pole-Position noch einmal um mehr als drei Sekunden auf 1:04,251. Zum Vergleich: Andrea Iannone (Ducati) war 2016 Pole-Mann in 1:23,142, also rund 20 (!) Sekunden langsamer als die Formel 1. Aber wo verlieren die Bikes die Zeit?

Zu wenig Geradeaus in Spielberg

Ist es die Beschleunigung? Nun, im Sprint von 0 auf 100 km/h liegen beide gleichauf, sowohl ein Formel-1-Bolide als auch eine Rennmaschine brauchen rund zweieinhalb Sekunden. Beim Auto drohen permanent die Räder durchzudrehen, das Motorrad bleibt mit dem Vorderrad nicht auf dem Boden. Jedoch übernimmt von 0 auf 200 km/h das Zweirad die Spitzenposition. Ab 180 km/h greift im Vierrad immer mehr die Fahrzeugelektronik ein, während der MotoGP-Pilot immer noch Vollgas geben kann. Die Formel 1 schafft es in 5,2 Sekunden, das Motorrad in 4,8 Sekunden. Bis 300 km/h holt ein Formel-1-Wagen wohl wieder auf. Hier braucht die MotoGP-Maschine 11,8 Sekunden, das Auto hingegen gerade einmal 10,6. Allerdings: Das Auto benötigt ziemlich lange Geraden, um schnell zu fahren.

Auch bei der Höchstgeschwindigkeit lässt sich ein Motorrad nicht abhängen. Mit 349,6 km/h hält Iannone den Spitzenwert, aufgestellt in Mugello. Für solche Werte stehen dem Auto die schlechten Luftwiderstandswerte wegen der großen, breiten Räder im Weg. 320, 330 km/h sind das Äußerste der Gefühle.

Warum ist die Formel1 trotzdem schneller?

Aber wo liegen die wahren Stärken der Formel 1? Wo holt das Auto einen derart großen Vorsprung von rund 20 Sekunden pro Runde?

Das Motorrad kann mit der Aerodynamik eines Formel-1-Boliden nicht mithalten. Das heißt: In den Kurven macht das Auto richtig Tempo, da ist die Formel 1 um ein Vielfaches schneller. In der Rindt-Kurve liegt der Speed zwischen 180 und 190 km/h, diese Werte erreicht das Bike nie, hier müssen Rossi, Marquez und Co richtig abbremsen (auf maximal 100 bis 120 km/h). Apropos Bremsen: Der körperliche Aufwand bzw. das Fahrkönnen für die perfekte Kurventechnik ist auf zwei Rädern höher als auf vier. Und ein Auto erreicht in der Verzögerungsphase bis zu 5 g. Ohne Flügel oder Ähnliches hält das MotoGP-Motorrad nicht mit. Das Hinterrad geht bei einer harten Bremsung in die Luft, das Bike stellt sich quer und driftet zum Kurveneingang – und einige Fahrer strecken dabei fast unwillkürlich ihr Bein nach außen. Viel spektakulärer geht es eigentlich nicht. Dennoch, ein Motorrad muss bei engen Kurven rund 200 Meter früher bremsen. Und genau da hängt die Formel 1 das Motorrad ab. Auch auf die Renndistanz hin. Der Siegerschnitt von Valtteri Bottas betrug heuer 224,757 km/h, jener von Andrea Iannone im Vorjahr 182,401 km/h.

Fazit: Die Formel 1 ist technisch schneller, der Körpereinsatz der Biker spektakulärer und aufregender. In Summe ist es also doch ein klassisches Remis.

Das Progrann

Heute
09.00 Moto3 (Freies Training)
09.55 MotoGP (Freies Training)
10.55 Moto2 (Freies Training)
12.35 Moto3 (Qualifying)
13.30 MotoGP (Qualifying 1)
14.35 MotoGP (Qualifying 2)
15.50 Moto2 (Qualifying)

Sonntag
08.40 Warm-up
11.00 Moto3 (Rennen)
12.20 Moto2 (Rennen)
13.20 Flugshow
14.00 MotoGP (Rennen)
15.30 Rookies Cup (Rennen)
16.25 Junior Cup (Rennen)

MotoGP in der Steiermark

Die besten Fanbilder des Tages

Die Fans sind am Qualifying-Tag angereist, die Stimmung ist gut.

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