Doping ist schon ein Budget-Posten
Schladming serviert vom 6. bis 8. Juli wieder ein Mountainbike-Spektakel.

Foto © GEPADie Bike-Elite kommt nach Schladming
Im Vorfeld heizen die Wahl zum "Mister und Misses Downhill" sowie ein "Jump the Pool"-Contest die Stimmung an, von Freitagabend (6. Juli) bis Sonntag sind dann die furchtlosen "Pedalritter" am Zug. Bereits zum vierten Mal in Folge (und damit als erster Austragungsort der Geschichte) serviert Schladming heuer einen Mountainbike-Weltcup - diesmal stehen 4-Cross und Downhill auf dem Menüplan.
Bike-Elite kommt. Und der Ritt über die Planai (insgesamt geht's um 30.000 Euro Preisgeld) hat wieder alles zu bieten: Von extremen Steilkurven mit Fahrt über eine Hausterrasse bis hin zu einem 20 m weiten Zielsprung mit einem Speed bis zu 80 km/h. Die ganze Bike-Elite hat sich angesagt, darunter auch das steirischen Top-Trio Bernhard, Haas und Pekoll. Veranstalter Werner Madlencnik hofft, die 15.000 Zuschauer aus dem Vorjahr übertreffen zu können - "und 2008 wollen wir das Saisonfinale mit einem Triple-Event in die Steiermark lotsen."
10.000 Euro für Doping. Zuerst gilt es aber, das heurige Spektakel (Budget: 450.000 Euro) erfolgreich über die Bühne zu bringen. Ebenfalls in Schladming dabei ist ein vom Weltverband entsandter Doping-Kommissar. Personal, Kontrollen und Analysen kosten den Veranstalter 10.000 Euro, "aber ohne das geht's heutzutage nicht mehr", weiß Madlencnik, der sich erinnert, "dass sie vor zwei Jahren in Schladming einen Fahrer erwischt haben." Beim Damen-4-Cross sind heuer 20 Bikerinnen dabei - vier davon müssen sich einer Kontrolle unterziehen . . .












