Über den Aufschlag zum Erfolg
Sybille Bammer startet heute das Abenteuer Wimbledon. Auch Peya ist im Einsatz.

Foto © GEPASybille Bammer
Eine Stunde bevor Titelverteidiger Roger Federer traditionsgemäß am ersten Turniertag das erste Match am Center Court von Wimbledon spielt (gegen den Russen Teimuras Gabaschwili), hat Sybille Bammer bereits ihren ersten Auftritt an der Church Road. Die Gegnerin heißt Warwara Leptschenko, kommt aus Usbekistan und ist definitiv in der Kategorie "lösbare Aufgabe" einzuordnen.
Bammer, die bei ihrer letztjährigen Wimbledon-Premiere bis in die dritte Runde kam, setzt vor allem auf ihren Aufschlag: "Mein Service ist besser geworden, das ist mein größtes Plus im Vergleich zu den vergangenen Jahren", sieht's die Oberösterreicherin. "Ich muss versuchen, meinen Aufschlag immer durchzubringen. Das ist hier in Wimbledon der Schlüssel zum Erfolg."
Im "Head to head" mit Leptschenko steht es 1:0 für die Österreicherin. "Ich habe gegen sie in Philadelphia auf Hartplatz gewonnen. Sie ist eine Kämpferin und wie ich Linkshänderin. Das wird sicher nicht leicht. Um zu gewinnen, muss ich sicher mein bestes Tennis spielen", weiß die 27-Jährige, die in der aktuellen Rangliste mit Platz 21 ihr bisher bestes Ranking erreicht hat.
Neues Doppel.
Im Doppel wird Bammer übrigens erstmals mit Landsfrau Tamira Paszek antreten. Das 16-jährige Top-Talent fiebert bereits dem morgigen Debüt im Hauptbewerb gegen die Tschechin Barbora Zahlavova Strycova entgegen: "Ich liebe Gras. Ich spiele sehr gerne auf diesem Belag." Wer in Runde zwei warten würde, weiß Paszek nicht. Die Vorarlbergerin nimmt nämlich keine Auslosung in die Hand und lässt sich ausschließlich von Coach Larri Passos über die bevorstehenden Hürden informieren.
Neben Bammer ist heute auch Alex Peya gegen Janko Tipsarevic am Zug. Kein Honigschlecken, warf der Serbe doch in Paris Marat Safin aus dem Bewerb.













