Jetzt darf Federer wieder von Paris träumen
Roger Federer beendet in Hamburg die tolle Serie von Rafael Nadal und fügte dem Spanier die erste Niederlage auf Sand zu.

Foto © APARoger Federer
Alles hat einmal ein Ende, so auch die tolle Siegesserie von Rafael Nadal auf Sand. 81. Mal in Folge war der Spanier als Sieger vom roten Belag stolziert, im gestrige Hamburg-Finale fand der Mallorquiner allerdings in seinem Erzrivalen Roger Federer seinen Meister. Mit dem 2:6, 6:2, 6:0-Erfolg (es war bereits sein vierter Titel in der Hansestadt sowie der 48. insgesamt) konnte der Weltranglisten-Erste im sechsten Duell mit Nadal auf Sand erstmals gewinnen.
Am Ende ein "Bummerl".
Dabei sah es zu Beginn des Tennis-Knüllers nicht danach aus. Branchen-Primus Federer wurde von Nadal regelrecht vorgeführt. Doch der Schweizer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schlug im zweiten Durchgang auf ebenso gnadenlose Weise zurück. Im Entscheidungssatz war Nadal dann sichtlich am Ende seiner Kräfte und kassierte gar ein "Bummerl" - 0:6, das war Nadal zuvor auf Sand noch nie widerfahren.
Hoffungen.
Für Federer kam dieser Erfolg auf alle Fälle genau zur rechten Zeit. Denn damit darf sich der 25-jährige Eidgenosse, der nun bereits bei 36 Siegen en suite auf deutschem Boden hält (die letzte Niederlage kassierte er 2003 im Achtelfinale von Hamburg gegen Mark Philippoussis), wieder berechtigte Hoffnungen auf den lang ersehnten Titel in Paris machen. Roland Garros ist ja das einzige Grand-Slam-Turnier, das Federer in seiner langen Erfolgsliste noch fehlt.













