NBA-Playoff: Titelverteidiger Miami schon zurück
0:2 liegt Titelverteidiger Miami bereits zurück. Schon im nächsten Spiel können die Bulls den Aufstieg besiegeln.

Foto © APBen Gordon (links) war der beste Werfer
Titelverteidiger Miami Heat steht bereits in der
ersten Runde der NBA-Playoffs vor dem möglichen Aus. Das
Team aus Florida musste sich den Chicago Bulls am Dienstag auswärts
89:107 geschlagen geben und liegt in der "best of seven"-Serie damit
bereits mit 0:2 zurück. Die beiden kommenden Spiele werden allerdings
in Miami ausgetragen. Auch die Los Angeles Lakers gerieten gegen die
Phoenix Suns 0:2 ins Hintertreffen.
Im Zaum gehalten. Die schon in der gesamten Saison von Verletzungen geplagten
Heat-Superstars Dwyane Wade und Shaquille O'Neal wurden von den Bulls
erneut gut in Zaum gehalten und kamen nur auf 21 bzw. 17 Punkte. "Die
Bulls haben ihren Heimvorteil verteidigt. Wir müssen geschickteren
Basketball spielen", erklärte O'Neal. Ben Gordon war mit 27 Zählern Topscorer der Bulls.
Coach Scott Skiles warnte sein Team aber davor, vor den Spielen in
Miami übermütig zu werden.
Überlegenheit. Die Lakers mussten nach einem knappen ersten Spiel in der zweiten
Partie mit 98:126 die Überlegenheit von Phoenix anerkennen. Bereits
zur Pause führten die Suns 68:47. Lakers-Superstar Kobe Bryant kam
nur auf 15 Zähler, war damit aber trotzdem bester Werfer seines
Teams. Für Phoenix markierte der Brasilianer Leandro Barbosa erneut
26 Punkte.
Trainer des Jahres. In Toronto glichen die Raptors ihre Erstrunden-Serie gegen die New
Jersey Nets mit 89:83 auf 1:1 aus. Chris Bosh erzielte beim ersten
Playoff-Sieg der Raptors seit fünf Jahren 25 Punkte und 13 Rebounds.
Raptors-Coach Sam Mitchell hatte vor Spielbeginn die Trophäe als
NBA-Trainer des Jahres entgegengenommen.
Features
Playoff-Ergebnisse
Western Conference:
Phoenix Suns - Los Angeles Lakers 126:98 (Stand
in der Serie 2:0)
Eastern Conference:
Chicago Bulls - Miami Heat 107:89 (Stand in der
Serie 2:0)
Toronto Raptors - New
Jersey Nets 89:83 (Stand in der Serie 1:1)
Foto

Trainer des Jahres: Sam MitchellFoto © AP













