"Im Moment will die Welt ganz sicher nicht zu uns kommen"
Die Krawalle in London machen Olympia-OK Sorgen. Lauf-Ass Paula Radcliffe schämt sich für ihre Landsleute.
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Brennende Häuser, entsetzte Top-Athleten, besorgte Funktionäre, und jetzt auch noch die Absage des Fußball-Länderspielhits England gegen Niederlande: 353 Tage vor der Eröffnungsfeier ringt Olympia-Gastgeber London um Fassung. Nach den schweren Krawallen sind das IOC und die Olympia-Macher um Deeskalation bemüht und warnen vor Panikmache, aber die unschönen Bilder haben längst Wirkung gezeigt.
Das Sicherheitskonzept der London-Spiele wird infrage gestellt, Großbritanniens Marathon-Star Paula Radcliffe schämt sich sogar für ihre Landsleute: "In weniger als einem Jahr wollen wir die Welt in London willkommen heißen, im Moment will die Welt aber nicht zu uns kommen."
In dieser Woche laufen drei olympische Testwettkämpfe in der britischen Hauptstadt, zudem begann gestern ein viertägiges Meeting für mehr als 200 Delegationsleiter der verschiedenen Olympia-Teams. "Ich fühle mich sicher in London, eine objektive Gefahr oder negative Auswirkungen für die Spiele sehe ich nicht, aber diese Bilder sind den Organisatoren gar nicht recht", sagte Michael Vesper, der deutsche Chef de Mission. Es wäre "völlig falsch, sich verrückt machen zu lassen".

















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