Der große Lauf: "Die Abrechnung am Glockner"
An die 1000 stellen sich am Sonntag (10 Uhr) der großen Herausforderung. Hier einige Zahlen, Daten und Fakten um den Lauf auf Österreichs höchstem Berg.

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Um 10 Uhr fällt morgen der Startschuss zum Klassiker unter den Bergläufen. Es ist zugleich die zehnte Auflage dieser Veranstaltung, die 2005 mit der Abwicklung der Berg-EM geadelt wurde. Ein Berliner, gefragt, warum er 13 Stunden mit dem Auto fahre, um 13 km zu laufen: "Weil es so toll ist."
Teilnehmerrekord
Von der Startnummerausgabe bis zum Streckenposten, vom Shuttledienst bis zur Siegerehrung: Nicht weniger als 300 freiwillige Helfer bemühen sich um das morgen zum zehnten Mal steigende Laufevent in Heiligenblut, das bereits heute ab 14.30 Uhr mit einem "Gsund-Lauf" und Bewerben für Kinder beginnt.
Wenn der Berg ruft, ist das Echo groß: 950 Teilnehmer hatten bis gestern mittag genannt. "Erfahrungsgemäß kommen noch 50, 60 dazu", erzählte Claudia Reibnegger vom Organisationskomitee. Weil es für Sonntag optimales Laufwetter geben soll, rechnet sie sogar mit einem neuen Teilnehmerrekord.
Unter den fast 1000 Startern befinden sich auch 40 Eliteläufer. Allen voran der Abo-Sieger Jonathan Wyatt, der Kärntner Markus Hohenwarter, Sonntag bei der Berglauf-EM der beste Österreicher. Genannt hat auch Österreichs Marathon-Rekordlerin Andrea Mayr, die zuletzt bei der EM Bronze geholte hatte.
Bergläufe sind kein Honiglecken
"Lei aufe, lei aufe, der Hochalma zua", stimmt nicht ganz, aber hoch hinauf geht es allemal. Das Ziel auf der Franz Josef-Höhe liegt auf 2370 Metern, gestartet wird im Zentrum von Heiligenblut auf einer Seehöhe von 1247 m. Vor allem die letzten 800 m sind wegen der Steilheit eine riesige Herausforderung.
Die Bestzeit auf den Großglockner hält Jonathan Wyatt mit 1:11:30 Stunden. Der gebürtige Neuseeländer, der mit einer Italienerin verheiratet ist und zum Großteil in Aostatal lebt, ist der große Großglockner-Dominator: Wyatt hat seit 2003 alle Bergläufe - insgesamt sechs für sich entschieden.
Ob Eliteläufer oder Amateure: jeder, der morgen ins Ziel kommen möchte, hat 12.670 Meter zurückzulegen. Wer einmal mitgemacht hat, schwärmt vom Panorama und von der Natur. Nur: ob die meisten überhaupt dazu kommen, sich daran zu erfreuen, steht auf einem anderen Blatt.
Bergläufe sind kein Honiglecken. Das weiß jeder, der einmal einen absolviert hat. Ganz besonders gilt das allerdings für den Großglockner, Österreichs höchstem Berg.s. Nicht weniger als 1494 Höhenmeter sind dabei zurück zu legen. "Da ist das gesamte Auf und Ab mit eingerechnet", erläutert Reibnegger.















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