Jukic: "Es wäre schön, wenn es diesmal für Gold reicht"
In Wien geht's ab Freitag um die EM-Tickets. Ob Schwimm-Ass Rogan nach Rijeka fährt, ist offen.

Foto © APAFür Mirna Jukic ist es die zweite Heim-EM
Für die einen ist's nur zum Aufwärmen, für die anderen steht viel auf dem Spiel. Beim bereits 35. Ströck-Meeting (zum elften Mal in der Wiener Stadthalle) schwimmt und krault Österreichs Elite von Freitag bis Sonntag um die Qualifikation für die bevorstehende Kurzbahn-EM in Rijeka (11. bis 14. Dezember). "Zehn bis 14 Athleten in Kroatien wären toll und würden hinsichtlich Breite wieder einen Meilenstein im heimischen Schwimmsport legen", hofft OSV-Boss Paul Schauer.
Zweite Heim-EM. Fix dabei sind die Erfolgsgaranten Mirna und Dinko Jukic. "Wäre die EM nicht in Kroatien, würde ich wohl nicht starten. So aber habe ich nach Wien 2004 meine zweite Heim-EM", lächelt Mirna, ihres Zeichens gebürtige Kroatin mit österreichischem Pass. Die Olympia-Dritte hat aus der letztjährigen EM in Debrecen zwei "Silberne" zu verteidigen - "es wäre schön, wenn es diesmal für Gold reicht". Gespannt darf man auch auf den Auftritt von Markus Rogan sein. Der 26-jährige Wiener konzentriert sich ja nur noch auf die 50 und 100 m Rücken und trainiert - derzeit allerdings nur mit halbem Pensum - mit Ex-Kollegen Paul Eder.
Hoffnungsträger. Ob der Europameister in Rijeka startet? "Nur wenn es mich sportlich weiterbringt." Insgesamt springen beim Ströck-Meeting 423 Sportler aus 12 Nationen ins Nass. Darunter auch die steirischen Hoffnungsträger Thomas Narnhofer, Martin Spitzer und Jördis Steinegger. Die prominentesten "Wasserratten" in Wien: US-Boy Randall Bal (Weltrekordhalter über 50 m Rücken) und dessen Landsfrau Kim Vandenberg (Vizeweltmeisterin über die 200 m Lagen).














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