Bolt ist "noch" nicht der Größte
Triple-Olympiasieger Usain Bolt hat eine Top-Chance, am Samstag in Monaco als "Leichtathlet des Jahres" ausgezeichnet zu werden.

Foto © APUsain Bolt
Im Vorfeld der Gala gab sein Trainer
Glen Mills seine Gedanken über die sportliche Zukunft des Super-Sprinters preis. Demnach müsse sein Schützling noch etwas zeigen, um der Größte aller Zeiten zu werden. Der Jamaikaner steckt
schon voll im Training für die Saison 2009.
Die Weltmeisterschaften in Berlin werden da der eindeutige Höhepunkt im Wettkampfkalender Bolts sein.
Neue Rekorde. Auf die 400 m verzichtet der 22-Jährige aber weiterhin, ebenso lässt er wegen des
Verletzungsrisikos die Hallen-Saison aus. Beständigkeit in den Leistungen Bolts ist für Mills wichtig, noch wichtiger sind ihm aber
neue Rekorde. Der Coach hieß Bolts Jubelposen im 100-m-Olympiafinale schon weit vor der Ziellinie nicht gut, diesbezüglich gab er ihm nun
striktere Richtlinien. Mills führt die plötzlich im Vorjahr erbrachte große Leistungssteigerung Bolts auf ein geändertes Trainingsprogramm
zurück.
"Leichtathlet des Jahres". Im nächsten Jahr ist laut Mills von seinem Landsmann Asafa Powell, den US-Amerikanern Tyson Gay, Walter Dix und Wallace Spearmon
sowie Richard Thompson aus Trinidad und Tobago starke Konkurrenz zu erwarten. Bolts Konkurrenten in der Wahl zum "Leichtathlet des Jahres" sind
der äthiopische 5.000- und 10.000-m-Olympiasieger Kenenisa Bekele und der kubanische Hürdensprint-Olympiasieger Dayron Robles. Bei den
Damen schafften es die russische Hochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa, die äthiopische 5.000- und 10.000-m-Olympiasiegerin
Tirunesh Dibaba sowie die kenianische 800-m-Senkrechtstarterin Pamela
Jelimo unter die letzten Drei.













