Rogan pulverisiert eigenen 50-m-Rücken-Kurzbahnrekord
Die Anerkennung seines Rekordes steht aber noch aus, so wie die Entscheidung über die Fortsetzung seiner Karriere.

Foto © APAMarkus Rogan
Schwimm-Weltrekordler Markus Rogan ist am Samstag bei seinem ersten Rennen nach den Olympischen Spielen in Peking klar unter seinem OSV-Rekord über 50 m Rücken geblieben. Der 26-Jährige hatte bei der 5. Berner Sprintnacht im Halbfinale in 24,18 Sekunden angeschlagen und blieb damit um gleich 62/100 Sekunden unter seiner am 25. November 2006 beim Ströck-Qualifying im Wiener Stadthallenbad fixierten österreichischen Kurzbahn-Bestleistung.
Anerkennung steht noch aus.
Freilich ist noch nicht klar, ob Rogans Leistung in die österreichischen Rekordbücher Eingang findet. Denn das Berner Hallenbad Hirschengraben ist nicht für Rekorde homologiert, eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen. Viel wichtiger für Rogan dürfte aber sein, dass seine zuletzt auf Reize wie Treppenlauf, Schnellkraft und Koordination konzentrierte Vorbereitung Früchte getragen hat. Im Finale unterlag Rogan in 24,86 Sekunden dem Deutschen Helge Meeuw um 54/100.
Abschneiden entscheidend für Karriereplanung.
Rogan hatte vor dem Meeting gegenüber der "Berner Zeitung" gemeint, dass sein Abschneiden bei der Berner Sprintnacht für seine weitere Karriereplanung entscheidend sei. Jedenfalls wolle er nicht mehr über 200 m Rücken antreten. Auf Anfrage der APA - Austria Presse Agentur nach seinem Rennen verwies Rogan per SMS auf seinen Manager Ronnie Leitgeb, der war aber über längere Zeit nicht zu erreichen. Ursprünglich hatte Rogan angekündigt, bis zum Dienstag die Öffentlichkeit zu informieren.
Positive Signale.
Nach der Veranstaltung gab der Wiener den Organisatoren der Sprintnacht jedenfalls positive Signale: "In Bern habe ich gesehen, dass Schwimmen richtig Spass macht." Bei Olympia war es ihm nach Rang vier über 200 m Rücken noch schwer gefallen, diesen Aspekt zu sehen. Berns Sprintnacht zeichnet sich durch eine Lichtshow, Live-Musik, zuschauergerechte Head-to-Head-Finali und ein großes Rahmenprogramm aus. Das ist eine Rogan besonders zusagende Wettkampf-Form.















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