Steirischer Radverband startet "Aktion scharf" gegen Dopingsünder
Der steirische Radsportverband will Dopingsünder auch nach Ablauf ihrer Sperre nicht mehr in der Steiermark starten lassen.

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Der Landes-Radsport-Verband Steiermark geht im Kampf gegen Doping im Radsport einen neuen Weg. Der Landesverband beschloss am Dienstag in seiner Präsidiumssitzung einstimmig, im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten "alles zu unternehmen, damit Radsportler aller Kategorien, welche ab sofort des Dopings überführt werden, auch nach Ablauf ihrer Sperre, bei keiner Radsport-Veranstaltung in der Steiermark zum Start zugelassen werden".
Finanzielle Situation. Als Begründung führt Rupert Tschernko, der Präsident des steirischen Radsport-Verbandes, in einer Aussendung an, dass die des Dopings überführten Radsportler den gesamten Radsport schädigen. Wie die aktuelle Situation beweise und auch die Vergangenheit sehr deutlich gezeigt habe, betrifft des Schädigung nicht nur das Image, sondern auch die finanzielle Situation der Vereine und Veranstalter, betonte Tschernko.
Abschreckung. Der steirische Verband erhofft sich von dieser Maßnahme, "Radsportler, welche an Doping denken, in Hinblick auf ihre langfristige persönliche und sportliche Zukunft, davon noch stärker und nachhaltiger als bisher abzuschrecken". Außerdem sollen Vereine "davon abgehalten werden, solche Radsportler, die den Radsport imagemäßig und finanziell enormen Schaden zugefügt haben, in ihren Vereinen aufzunehmen".












