Soeder über Doping: ""Es muss von ganz oben was passieren"
Die WM-Zweite Christiane Soeder fordert einen größeren Einsatz des Staates gegen Doping.

Foto © GEPAChristiane Soeder will einen reinen Radsport
Christiane Soeder, die WM-Zweite im Rad-Einzelzeitfahren, tritt vehement für einen stärkeren Einsatz im Kampf gegen Doping ein. "Es muss von ganz oben etwas passieren", erklärte die 33-Jährige Ärztin. "Man muss weiterarbeiten an
Nachweisverfahren, man muss hingehen in Blutbanken und schauen, ob Sportler etwas eingelagert haben, man müsste die Umfelder ausrotten", erklärte Soeder gegenüber der APA.
Kampf verstärken. Für sie als Radprofi sei es belastend, stets mit Doping in Verbindung gebracht zu werden. "Aber es wäre eine Motivation für mich, die Karriere fortzusetzen, wenn ich etwas bewirken könnte. Ich möchte da Akzente setzen", betonte die gebürtige Deutsche, die in nächster Zeit eine Entscheidung über ihre sportliche Zukunft treffen wird. Der Fall Kohl könne ein Anstoß dazu sein, den Anti-Doping-Kampf zu verstärken. "Es ist ein Meilenstein, dass Dopingproben für spätere Untersuchungen eingefroren werden, das schreckt viele ab", sagte
Soeder.













