Liu Jia und Li Qiangbing souverän ins EM-Achtelfinale
Liu ließ sich von der Deutschen Silbereisen nicht überraschen, Li überstand ihren Hexenschuss und ließ ihrer Gegnererin keinen Satzgewinn.

Foto © APALiu Jia
Die Oberösterreicherinnen Liu Jia und Li Qiangbing stehen bei den Tischtennis-Europameisterschaften in St. Petersburg im Einzel-Achtelfinale. Liu setzte sich am Freitag in der dritten Runde gegen die Deutsche Kristin Silbereisen 4:2 durch, Li ließ der Belgierin Laurence Junker keinen einzigen Satzgewinn. Am Samstag stehen Achtel- und Viertelfinali auf dem Programm, es geht also schon um die Medaillen.
Liu war gewarnt.
Liu Jia war vor Silbereisen gewarnt, nicht nur einmal hatte sie gegen sie verloren. "Kristin ist ein Mega-Talent", meinte die Europameisterin 2005 dann auch nach diesmal gewonnener Partie. "Sie hat heute wieder unglaubliche Bälle gespielt." Doch die Linzerin lässt sich bei diesem Einzel-Turnier nicht so leicht überrumpeln. "Ich war bereit, war auf sie eingestellt. Es sind ja hier schon so viele Überraschungen passiert."
Hexenschuss.
Li Qiangbing hätte ihre Partie bei wesentlich früherer Spielzeit w.o geben müssen, kam sie doch wegen eines Hexenschusses kaum aus dem Bett. "Ich habe sie dann dreimal massiert", meinte ÖTTV-Team-Masseur Hermann Schmied. "Da es eine leichtere Gegnerin war, haben wir dadurch einen Tag gewonnen." Li hatte gegen Junker tatsächlich keine Probleme, obwohl sie sich in ihrem Spiel auf das Notwendigste beschränkte.
Favoritinnen.
Im Achtelfinale trifft die 23-jährige Linzerin am Samstag um 8.00 Uhr MESZ auf die Russin Jelena Troschnewa, ihrerseits Weltranglisten-215. und damit 167. Plätze hinter Li. Die Froschberg-Spielerin geht damit ebenso als Favoritin in die Runde der letzten 16 wie Clubkollegin Liu. Die 26-Jährige bekommt es aber mit der als Nummer 14 eingestuften Französin Xian Yi Fang zu tun. Bei den Polen Open 2006 gewann Liu gegen die Verteidigerin in Runde zwei 4:2.














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