Ironman: Reif für die "eiserne" Insel
Gleich zehn Triathleten vertreten Kärnten am 11. Oktober beim Ironman auf Hawaii - dem berühmten Geburtsort des Extrem-Triathlons.

Foto © GEPAHannes Hempel verdankt sein Hawaii-Ticket dem dritten Platz beim Ironman Austria
Hawaii - das Wort alleine lässt Ironman-Herzen schneller schlagen. Knappe 12.000 Kilometer ist die Inselkette im Pazifik, wo 1978 der allererste Ironman ausgetragen wurde, von Österreich entfernt. Während Normalsterbliche die lange Anreise als strapaziös empfinden dürften, machen sich zehn Kärntner (Silke Pichler, Ulrike Striednig, Norbert Domnik, Hannes Hempel, Karl Belzik, Christian Tamegger, Stefan Dullnig, Günther Hörander und Reinhold Garnitschnig) auf den Weg, um ihre Körper mit rund 1800 anderen Athleten auf die Probe zu stellen. "Hawaii ist völlig anders - du schwimmst ohne Neopren im Ozean, auf der Radstrecke steht kilometerweit kein Mensch und beim Laufen geht es auf und ab", sagt Karl Belzik (28). Der Zahnarzt hat sich zum zweiten Mal für Hawaii qualifiziert.
"Tourist". "Ich bin schon auf die Bedingungen gespannt, viel hängt ja vom Wetter ab", sekundiert Triathlon-Profi Hannes Hempel (34), sensationeller Dritter bei seinem zweiten Ironman in Klagenfurt und erstmals in Hawaii dabei. Ähnlich geht es Christian Tammegger (29), der ebenfalls in Klagenfurt das Ticket für Hawaii löste: "Unter Triathleten heißt es ja, dass man beim ersten Mal auf Hawaii eher Tourist ist. Ich will aber vor allem eine gute Leistung abliefern." Das hat einen Grund: Nächstes Jahr steht der Wechsel zu den Profis an.
Neue Rennen. Apropros Profis: Ironman-Organisator Stefan Petschnig macht sich mit auf den Weg um mit dem neuen Eigentümer der "Ironman"-Marke über etwaige neue Rennen zu verhandeln. Der Vertrag für Klagenfurt läuft bis 2011.













