Andi Goldberger: "Nicht wie ein Trottel losrennen"
Andreas Goldberger startet beim Dolomitenmann in Lienz als Bergläufer.

Foto © GEPAAndreas Goldberger
"Es ist da Schlimmste, was ich je gemacht habe. Trotzdem mache ich es am 6. September wieder, weil es voll lässig ist", beschreibt Andreas Goldberger den Berglauf im Rahmen des Dolomitenmann, präsentiert von der Kleinen Zeitung, in Lienz. Am Samstag geht er mit Snowboard-Weltcupsieger Benjamin Karl (Mountainbike), Gerald Ameseder (Paragleiten) und Benoit Peschier (Kajak-Olympiasieger als "Wings for Life"-Team an den Start.
"Schlimmste sportliche Anstrengung".
Die Vorbereitung auf das Rennen absolvierte der Oberösterreicher bei diversen Triathlons und Laufbewerben. "Berglauf kannst du nicht wirklich trainieren", erklärte "Goldi", der sich seine Taktik schon zurecht gelegt hat: "Bei meiner ersten Teilnahme 2005 war es die schlimmste sportliche Anstrengung in meinem Leben. Heute weiß ich - ich darf nicht wie ein Trottel losrennen und dann 500 Meter vor dem Ziel umfallen. Das hilft meiner Mannschaft extrem wenig, aber gemütlich angehen kannst du es auch nicht, sonst stehst du."
Strecke verschärft.
Um die Läufer noch mehr zu quälen, wurde die Strecke noch verschärft. Vom Hauptplatz in Lienz aus geht es elf Kilometer über Stock und Stein, Fels- und Holzstufen, Waldwege, steile Berghänge und Schotterhalden auf das 2441 m hohe Kühbodentörl. "Die zwei Stunden werden die Hölle. Aber das Gefühl auf dem Gipfel ist geil", weiß Andi.













