Handball: Österreich schaffte EM-Quali mit Heimsieg über Italien
Österreichs Handball-Nationalteam der Damen hat sich am Freitagabend mit einem 36:26-Heimsieg über Italien souverän für die EM qualifiziert.

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Die junge Mannschaft von Trainer Herbert Müller
dominierte in Telfs von Beginn an und stellte mit einer 18:4-Führung
nach 25 Minuten bereits die Weichen auf Sieg. Nach dem 29:27-Sieg im
Hinspiel in Salerno sind Österreichs Damen damit zum 17. Mal in Folge
bei einer WM oder EM dabei.
Freude und Stolz. "Ich bin sehr zufrieden und stolz auf meine Mannschaft", freute
sich Müller über die erfolgreiche Qualifikation. Es war vor allem die
Deckung, die im Vergleich zum Hinspiel vor sechs Tagen viel besser
funktionierte. "Genau das haben wir zuletzt trainiert. Wir haben sehr
aggressiv begonnen und eine herausragende Deckungsarbeit geliefert.
Bis zum 18:4 war es das beste Spiel, das diese junge Mannschaft
bisher gezeigt hat", so Müller weiter.
Ruhe ins Spiel. Danach ging der Faden verloren, nachdem einige Wechsel vorgenommen
worden waren. Als sich bei 25:20 unter den Österreicherinnen ein
wenig Nervosität breitmachte, wechselte Müller zurück zur
Grundformation. Carina Flandorfer als Aufbauspielerin in der Mitte
brachte wieder Ruhe ins Spiel. Die herausragendste Spielerin war
Torfrau Natalija Rusnatschenko, die bei ihrem Abschiedsspiel die
Italienerinnen mit grandiosen Paraden zur Verzweiflung brachte.
Geringe Erwartungen. Rusnatschenko machte in ihrem 255. Länderspiel nach der Pause für
Petra Blazek Platz zwischen den Pfosten und wurde im Anschluss
genauso wie Beate Scheffknecht ("Newcomerin des Jahres") geehrt. Der
EM-Endrunde sieht Müller mit geringen Erwartungen entgegen: "Unter
den besten Europas haben wir mit dem jungen Team noch nichts
verloren, so realistisch muss man sein. Wir werden uns aber so teuer
wie möglich verkaufen."
Die Titelkämpfe gehen von 2. bis 14. Dezember in Skopje
(Mazedonien) über die Bühne.













