Dieser Mann hat noch enormes Potential
Die 25. Auflage des Vienna City-Marathon wurde vom Streckenrekord des Top-Favoriten Abel Kirui gekrönt. Bester Österreicher wurde Markus Hohenwarter als Zwölfter.

Foto © GEPAStreckenrekord: Abel Kirui
Der kenianische Topfavorit unterbot bei guten Verhältnissen in 2:07:38 Stunden die Wien-Bestmarke des Marokkaners Lahoucine Mrikik aus dem Jahr 2006 um 42 Sekunden, kassierte für Tagessieg und Bestmarke 25.000 Euro. "Es ist zum Schluss doch ein bisschen zu warm geworden", sagte der 25-jährige Kirui, der im Vorjahr in Wien Dritter war. "Es lief fast planmäßig, die letzten drei Kilometer ist er leider etwas negativ "explodiert'. Sonst wäre es eine Zeit um 2:06:30 geworden", sagte Rennleiter Mark Milde. war.
Weltklasse. Wenn der Kenianer hält, was sein Potenzial verspricht, wird ihn sich Wien bald nicht mehr leisten können. Schon für sein Antreten in Tokio heuer hat er 100.000 Dollar (64.119 Euro) Startgeld bekommen, in Wien war es natürlich deutlich weniger. "2:05, 2:04 hat er drauf. Er ist ein absoluter Weltklasseläufer", verspricht Manager Volker Wagner. Das Österreicher-Duell zwischen Roman Weger und Markus Hohenwarter war bei Kilometer 34 zu Ende, als Routinier Weger ausstieg.
Einfach leer. "Es war nicht mein Tag. Es hat schon bei Kilometer 16 angefangen. Ich war total weggetreten und einfach leer.", sagte der Athlet von LC Villach und stellte sich in der ersten Enttäuschung als Läufer die Sinnfrage: "Da trainiert man 22 Wochen und dann kommt so was raus." Sein Clubkollege Hohenwarter, im Vorjahr noch Tempomacher für Weger in Wien, verbesserte hingegen in seinem erst zweitem Karriere-Marathon nach Salzburg 2007 eine persönliche Bestzeit um 6:28 Minuten auf 2:18:13. "Ich hatte auf den letzten Kilometern Probleme mit dem Magen, aber die Beine waren in Ordnung", erzählte der Kärntner, der auf einer Erfolgswelle surft.
Olympialimit. Am 7. April wurde der 28-Jährige Halbmarathon-Staatsmeister, vor eineinhalb Wochen absolvierte der gelernte Maurer im zweiten Bildungsweg die Prüfung zum Heilmasseur erfolgreich. Wie es jetzt für den Gailtaler weiter gehe? "Darüber habe ich mit noch keine Gedanken gemacht", meinte Hohenwarter. Bei den Damen wiederholte Luminita Talkpos ihren Vorjahrssieg. Mit 2:26:43 Stunden lief die Rumänin das Olympialimit. Ebenfalls einen starken Wien-Marathon absolvierte Sylvie Tramoy. Die Villacherin kam bis auf drei Minuten an ihre persönliche Bestzeit heran und als viertbeste Österreicherin ins Ziel.
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Rekordteilnahme beim 25. VCMFoto © GEPA
Heimvorteil
Die rot-weiß-roten Spitzenläufer sind Roman Weger und Markus Hohenwarter sowie Ingrid Eichberger.













