Serena Williams prolongierte im Charleston-Finale Siegeslauf
Die US-Amerikanerin ist damit schon Weltranglisten-Sechste. Rafael Nadal jagt den Monte-Carlo-Rekordsieg.

Foto © APANächster Erfolg für Serena Williams
Die US-Amerikanerin Serena Williams hat nach
sechsjähriger Pause wieder ein WTA-Sandplatz-Turnier gewonnen. Ihr am Sonntag fixierter Titelgewinn in Charleston folgt jenen aus dem Jahr
2002 in Rom und Roland Garros nach. Im Endspiel setzte sich die als Nummer fünf gesetzte Williams gegen die auf Position neun geführte Russin Wera Swonarewa 6:4,3:6,6:3 durch.
Dritter Sieg in Folge. Es ist der dritte Turniersieg von Williams in Folge, nachdem sie
auch in Bangalore und Miami triumphiert hatte. Damit blieb die 26-Jährige in ihren vergangenen 15 Partien siegreich und rückte in der Weltrangliste von Platz neun auf Position sechs vor. Trotz der
Niederlage kann auch Swonarewa mit ihrer bisherigen Saison zufrieden sein, nachdem sie auch schon in Rom ein Tier-I-Finale erreicht hatte. In Houston sorgte der Spanier Marcel Granollers für eine
Überraschung. Der Spanier holte mit einem 6:4,1:6,7:5 im Finale von Houston gegen den US-Amerikaner James Blake seinen ersten Titel und
verbesserte sich damit in der Weltrangliste vom 84. auf den 54. Platz.
Kindheitstraum. Der 22-Jährige ist nach dem Japaner Kei Nishikori (Delray Beach), dem Ukrainer Sergej Stachowsky (Zagreb) und dem US-Amerikaner Sam Querrey (Las Vegas) der bereits vierte Debüt-Gewinner 2008.
Es war das erst achte ATP-Turnier von Granollers, erstmals war er direkt im Hauptbewerb gestanden. Im Halbfinale hatte er gegen den US-Amerikaner Wayne Odesnik zwei Matchbälle abgewehrt. Seinen
Premieren-Triumph zelebrierte der Turniersieger, indem er mit seinem Coach Alberto Banus in den Club-eigenen Pool sprang. "Es ist der schönste Tag meines Lebens", sagte Granollers. "Davon habe ich seit meiner Kindheit geträumt."
Rekord für Nadal? Indes hat in dieser Woche Rafael Nadal die Chance, als erster Spieler zum vierten Mal en suite das Masters-Series-Turnier in Monte Carlo zu gewinnen. Dreimal haben im Fürstentum sonst nur Ilie
Nastase, Thomas Muster und Björn Borg gewonnen. Für Nadal geht es auch um seinen ersten Turniersieg seit vergangenen Juli bzw. seinen zehnten Masters-Series-Titel. Roger Federer könnte aber zu einer ernsten Gefahr für Nadal werden. Der Schweizer feierte gleich in der ersten Turnier-Woche mit Betreuer Jose Higueras an seiner Seite seinen siebenten Sandplatz-Turniersieg.
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