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    Zuletzt aktualisiert: 13.04.2008 um 18:19 Uhr

    "Hölle des Nordens": Belgier Boonen triumphierte vor Cancellara

    Es war der zweite Erfolg für Boonen in der "Hölle des Nordens" nach 2005. Bernhard Eisel belegte bei der 106. Auflage des Rad-Klassikers Paris - Roubaix nur Rang 17. Sein Teamkollege Hincapie belegte den neunten Rang.

    Bernhard Eisel hatte heuer keinen Grund zum Jubeln

    Foto © APABernhard Eisel hatte heuer keinen Grund zum Jubeln

    Der Belgier Tom Boonen hat am Sonntag zum zweiten Mal nach 2005 den Rad-Klassiker Paris-Roubaix für sich entschieden. Bei der 106. Auflage setzte sich der Ex-Weltmeister nach 259,5 Kilometern, davon 52,8 auf Kopfsteinpflaster, wie vor drei Jahren im Spurt einer dreiköpfigen Spitzengruppe durch. Als deutlich bester Sprinter dieses Trios verwies Boonen nach unwiderstehlichem Antritt rund 100 m vor dem Ziel im Velodrom von Roubaix den Schweizer Fabian Cancellara (Sieger 2006) und den Italiener Alessandro Ballan auf die Plätze.

    Zum 52. Mal ein Belgier. In der "Hölle des Nordens" jubelten somit zum 52. Mal die Belgier, zehntausende Flamen hatten in Nordfrankreich den Weg auf den berüchtigten Pflasterabschnitten gesäumt. Cancellara und Ballan vermochten den 27-jährigen Quick-Step-Profi nicht abzuschütteln und im Finale wurde Boonen seiner Favoritenrolle gerecht. 2006 hatte Zeitfahr-Weltmeister Cancellara nach einer Solofahrt auf den letzten 15 km vor Boonen und Ballan gewonnen.

    Schlechtwetter blieb aus. Am Sonntag - das angekündigte Schlechtwetter war ausgeblieben - hatte sich das Trio rund 35 Kilometer vor dem Ziel von vier anderen Fahrern angesetzt, kurz nachdem Stijn Devolder (BEL), der Sieger der Flandern-Rundfahrt, und Vorjahressieger Stuart O'Grady (AUS) eingeholt worden waren. Diese zwei Teamkollegen von Boonen bzw. Cancellara (CSC), beteiligten sich danach natürlich nicht an der Verfolgung, Leif Hoste (BEL) und Martijn Maaskant (NED) waren somit auf verlorenem Posten. Maaskant belegte mit dreieinhalb Minuten Rückstand Rang vier vor O'Grady, Hoste und Devolder. Vor drei Jahren hatte Boonen das prestigeträchtige Double Flandern/Paris-Roubaix geschafft, diesmal gelang es dem Quick-Step-Rennstall durch Boonen und Österreich-Rundfahrt-Sieger Devolder.

    Eisel hatte Pech. Bernhard Eisel, der Fünfte von 2006, nützte seine Topform zu einem starken Rennen, doch ein Spitzenplatz ging sich für ihn und sein High-Road-Team nicht aus. Kapitän George Hincapie (USA/Zweiter 2005) hatte in einer vorentscheidenden Phase einen Defekt und Eisel, zuletzt Elfter der Flandern-Rundfahrt, engagierte sich vergeblich, um die Verfolger wieder zur Spitze heranzuführen. So gab es für Hincapie Rang neun (+ 5:12 Minuten), der Steirer landete mit 5:20 Minuten Rückstand an der 17. Stelle. Für Peter Wrolich (Team Gerolsteiner) blieb mit mehr als einer Viertelstunde Rückstand nur Rang 65.


    Foto

    Foto © Reuters

    Boonen triumphierte beim Klassiker zum zweiten MalFoto © Reuters

    Ergebnis

    1. Tom Boonen (BEL)
    2. Fabian Cancellara (SUI)
    3. Alessandro Ballan (ITA)
    4. Martijn Maaskant (NED)
    5. Stuart O'Grady (AUS)
    6. Leif Hoste (BEL)
    7. Stijn Devolder (BEL)
    8. Johan van Summeren (BEL)
    9. George Hincapie (USA)
    10. Fabio Baldato (ITA)

    Foto

    Foto © AP

    Das Kopfsteinpflaster macht den Rad-Klassiker ausFoto © AP

    Fakten

    Bei der 106. Auflage von Paris-Roubaix müssen die Radprofis 259 Kilometer bewältigen, 52,8 davon auf insgesamt 28 Abschnitten mit dem berüchtigten Kopfsteinpflaster.

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