Bammer in dritter Miami-Runde ausgeschieden
Österreich ist im Einzel beim Masters-Series-Turnier in Miami nicht mehr vertreten. Auch Sybille Bammer musste sich in der dritten Runde der Russin Dinara Safina geschlagen geben.

Foto © APBammer out
Die Schlussphase des fünftgrößten Tennisturniers
geht ohne österreichische Beteiligung über die Bühne. Die letzte
verbliebene ÖTV-Vertreterin, Sybille Bammer (WTA-Nr. 21), musste sich
am Sonntag in der dritten Runde des mit 3,77 Mio. Dollar dotierten
Tier-I-Turniers in Miami der als Nummer 13 gesetzten Russin Dinara
Safina nach vielversprechendem Beginn nach 108 Minuten letztlich doch
noch klar 6:4,1:6,0:6 beugen.
Präzision und Laufstärke.
Bei großer Hitze nahm die Partie anfänglich den von Bammer
gewünschten Verlauf. Mit großer Präzision und Laufstärke vermochte
sie die Mehrzahl der langen Grundlinien-Rallyes für sich zu
entscheiden. Ab dem zweiten Satz regierte dann aber nur noch die
"kleine" Schwester von Marat, die hervorragend und fast fehlerfrei
spielte. "Mir hat einfach noch die Konstanz gefehlt. Der erste Satz
war okay, aber danach hatte ich Probleme mit dem Ballaufwurf beim
Aufschlag. Ich werde aber weiterarbeiten, das kommt schon noch", so
Bammer zuversichtlich.
Rückenprobleme.
Die Linkshänderin gab zu, vor dem Turnier an Rückenproblemen
gelitten zu haben. "Ein Brustwirbel hatte sich verdreht, ich war
jeden Tag in Behandlung. Vor einigen Tagen dachte ich, ich würde nach
Miami nach Europa zurückkehren, aber jetzt geht's besser."
Nicht viel Positives.
Mit nur einem Sieg in zwei Turnieren hat die erste Hälfte der
US-Tour für Bammer noch nicht viel Positives gebracht. Sie ist aber
nicht unzufrieden: "In Indian Wells ging's mir allgemein nicht gut,
da wären viele Spielerinnen wohl gar nicht auf den Court gegangen.
Hier war es schon wieder okay, aber wie gesagt, die Konstanz muss
besser werden."
Nächste Stationen.
Auf den nächsten beiden Stationen, auf grünem Sand in Amelia
Island und Charleston, will sie dies ändern, ehe direkt im Anschluss
der Fed Cup gegen die Schweiz in Dornbirn (26./27.4.) folgt. Die
Tennis-Mama sieht den kommenden Aufgaben optimistisch entgegen: "Ich
freue mich auf diese beiden Turniere, sie sind auch eine optimale
Vorbereitung für die europäische Sandplatzsaison", so die
Ottensheimerin. Über das nachbarschaftliche Ländertreffen will sie
sich noch nicht äußern: "Das ist noch zu weit weg, da will ich mir
noch nicht den Kopf zerbrechen."
Features
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Jürgen Melzer scheiterte in der zweiten Runde an TsongaFoto © APA
Miami, 3. Runde
Dinara Safina (RUS-13) - Sybille Bammer (AUT-18) 4:6,6:1,6:0
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Paszek im Miami gegen Mitfavoritin Tschakwetadse chancenlos Foto © GEPA
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