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    Zuletzt aktualisiert: 18.03.2008 um 15:21 Uhr

    Ganzkörper-Anzüge spalten die Schwimm-Welt

    Die "Bodysuits" sind nahtlos, bieten damit weniger Wasserwiderstand, überzeugen aber doch nicht alle.

    Markus Rogan mit seinem neuen Anzug

    Foto © GEPAMarkus Rogan mit seinem neuen Anzug

    Sie sind in aller Munde und auch auf immer mehr Körpern - die Ganzkörper-Anzüge gehören schon seit Jahren zum Fix-Inventar des internationalen Schwimmsports. Mit dem LZR Racer präsentierte Speedo vor einem Monat in vier Weltstädten eine weitere Neuentwicklung, auf die am Montag Konkurrent Arena mit dem Powerskin R-Evolution konterte. Beide Produkte sind nahtlos, bieten damit weniger Wasserwiderstand, überzeugen aber doch nicht alle.

    Jukic zählt zu den Skeptikern. Coach Zeljko Jukic etwa ist einer der Skeptiker. "Wenn man eine Badehose und einen Ganzkörper-Anzug ins Wasser schmeißt, kommen sie gleich weit", meinte der Vater von Mirna und Dinko Jukic launig. "Schwimmen muss noch immer der Mensch." Dennoch wird es Mirna am Mittwoch im Vorlauf über 100 m Brust mit dem LZR Racer versuchen, nachdem sie ihn einmal im Training getragen hat. Bisher schnürten sie solche Anzüge im Kniebereich zu sehr ein.

    Psycho-Wettkampf. Indes scheint ein Psycho-Wettkampf ausgebrochen zu sein, denn schnelle Schwimm-Zeiten kommen auch mental zustande. Robert Michlmayr etwa wurde bei der Eindhoven-EM von einem Trainerkollegen mit einer Liste konfrontiert, wonach etwa im Delfinsprint nur LZR-Racer-Leute die Medaillen holen könnten. "Alle anderen hat er zurückgereiht." Fabienne Nadarajah trägt "Ganzkörper", aber Nike, war jedoch krankheitsbedingt ohnehin keine Medaillen-Anwärterin.

    "Leichter und Schneller". Während neben Mirna Jukic auch Markus Rogan - "Ich habe eine Viertelstunde in den Anzug gebraucht" - noch in der LZR-Racer-Testphase ist, ist das Team um Trainer Helge Gödecke von seinen Arena-Anzügen überzeugt. Dominik Koll: "So ein Anzug bringt schon etwas, gibt Auftrieb und eine bessere Wasserlage." Gödecke: "Sie sind leichter und daher schneller." Allerdings hat Arena nach dem Präsentationsschnellschuss noch Lieferschwierigkeiten.

    Powerskin R-Evolution. In Eindhoven ist der Powerskin R-Evolution noch nicht im Einsatz zu sehen, auch für die deutsche Olympia-Qualifikation im April dürfte es sich nicht ausgehen. Koll: "Ich habe gehört, dass wir ihn aber rechtzeitig für Olympia haben sollen." Für Oliver Schmich wird das dann nicht mehr von Bedeutung sein, er beendet nach den Titelkämpfen in Eindhoven ja seine Karriere. Der 28-Jährige hat Ganzkörper-Anzüge aber von wissenschaftlicher Seite beleuchtet.

    Studium. Im Rahmen seines Studiums der Sportwissenschaften hat der Salzburger die Auswirkungen diverser Bade-Bekleidungen auf die Leistung untersucht, ist jedoch zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. "Bei Messungen gibt es einen Toleranzbereich, über den gehen die Vorteile eines Ganzkörper-Anzugs nicht hinaus." Schmichs Untersuchungen brachten also keinen eindeutigen Hinweis. "Wenn es aber nur 1/100 bringt", fügte er an "zahlt es sich schon aus."


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